Über Magnetare, die Riesendynamos des Alls

Magnetare, das sind diese speziellen Neutronensterne, die nicht nur verdammt klein sind und dabei verdammt viel Masse haben, die Magnetare haben dabei noch ein verdammt starkes Magnetfeld. Das Magnetfeld ist um eine winzige Zahl größer als das der Erde, nämlich um die unbedeutende Größe von einer Billiarde. Vorstellen kann sich das wohl keiner.
Ein anderer spezieller Neutronenstern ist der Pulsar. Davon sind mittlerweile fast 1500 entdeckt worden, im Gegensatz zu der hübschen Zahl von 10 bisher entdeckten Magnetare. Pulsare heißen ja bekanntlich so, weil sie pulsierend, leuchtturmartig Radiowellen emittieren. Magnetare schießen Gamma- und Röntgenstrahlen ins All.
Doch bisher wusste keiner so recht, wie die seltenen Magnetare entstehen.
Jetzt vermuten Forscher, dass aus den Neutronensternen, die durch einen sehr schnellen Gewichtsverlust von Sternen entstehen, dann Magnetare werden, wenn ihre Rotationsgeschwindigkeit sehr groß ist und sie sich dadurch ähnlich einem Dynamo zu einem Riesenmagnet entwickeln.
Ob die Forscher aber anhand von einer größeren Anzahl von Magnetaren mehr über sie herausfinden werden ist unwahrscheinlich, die Dinger sind verdammt selten.
(Und wenn das raumfahrer.net ‚Bandwidth limit‘ wieder ‚exceeded‘ ist, der kann den Google Cache benutzen)

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