Serienbefund 2015/2016

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ComedyDramaCrime/Law

  1. 11.22.63*†
  2. The Good Wife
  3. Person of Interest
  4. Arrow
  5. The Flash
  6. Gotham
  7. Supergirl*
  8. Dark Matter*
  9. Better Call Saul
  10. Billions*
  11. Blindspot*
  12. BrainDead*
  13. Brooklyn Nine-Nine
  14. Castle
  15. Colony*
  16. Crazy Ex-Girlfriend*
  17. Feed the Beast*
  18. Flesh and Bone
  19. Fresh Off the Boat
  20. Galavant
  21. Game of Thrones
  22. Heroes Reborn*†
  23. Homeland
  24. House of Lies
  25. How to Get Away with Murder*
  26. iZombie
  27. The Last Man on Earth
  28. Limitless*†
  29. Lucifer*
  30. Marvel’s Agent Carter
  31. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.
  32. Mr. Robinson
  33. Preacher*
  34. Quantico*
  35. Second Chance*†
  36. >Sex & Drugs & Rock & Roll
  37. Shameless
  38. Silicon Valley
  39. The Night Manager*†
  40. The Americans
  41. The Big Bang Theory
  42. The Catch*
  43. The Expanse*
  44. The Girlfriend Experience*
  45. The Knick
  46. The Last Ship
  47. The Man In The High Castle*
  48. The Path*
  49. The Shannara Chronicles*
  50. The Strain
  51. UnREAL*
  52. Vinyl*†
  53. Wayward Pines
  54. Welcome to Sweden
  55. You, Me, And the Apocalypse*†
  56. Young and Hungry
  57. Zoo*
  58. Show Me A Hero*†
  59. Undateable
  60. Rookie Blue
  61. Deutschland 83*
  62. Strike Back
  63. Bosch
  64. Narcos*
  65. Mozart in the Jungle
  66. Halt and Catch Fire
  67. Mr. Robot*
  68. The Astronaut Wives Club*†
  69. The Brinksup>*†
  70. Ballers*
  71. Marvel’s Daredevil
  72. Marvel’s Jessica Jones*
  73. Unbreakable Kimmy Schmidt
  74. Sense8*
  75. Scream Queens
  76. Killjoys
  77. Stranger Things*
  78. The Get Down*

Herzlich willkommen zum Serienbefund 2015/2016!

Wie versprochen gibt’s auch in diesem Jahr meinen Rückblick auf (mehr als) 12 Monate Serien. Wie gewohnt in grafischer Form (oben), mit einigen Anmerkungen (unten). In der grafischen Form sind meine Lieblingsserien weiter oben, und die weniger Lieblingsserien weiter unten.1 Auf horizontaler Achse probiere ich die Serien nach drei(einhalb) Kategorien einzuordnen. Das klappt mal besser und mal weniger gut. Manche Namen sind klickbar, damit geht’s dann zu meiner etwas ausführlicheren Meinung zur jeweiligen Show weiter unten. Dieses Jahr gibt’s 78 Shows oben. Hui.

Für die Serienkarte hatte ich letztes Jahr eine kleine JavaScript-Anwendung geschrieben. Dieses Jahr habe ich sie um einiges erweitert – zum Beispiel könnt ihr jetzt die Shows über das Bild mit der Maus (oder der Tastatur!) hin- und herbewegen. Richtig interaktiv und so! Probiert’s mal aus – und falls es euch gefällt: Postet die Links zu euren Serienreviews in die Kommentare. Würde mich freuen! Hier ist meine Karte.

Einzelkommentare

The Good Wife

Vor ein paar Monaten ging die momentan beste Show der Flimmerkiste™ zu Ende; The Good Wife. Der Mix aus cleverer Gesellschaftskritik, lockerem Humor, tiefer Charakteranalyse, dramatischer Politikdarstellung, Emanzipationsdiskussion – und dabei noch hochunterhaltsam! – ist ungeangefochten. Die Show war eine Perle, vor und hinter der Kamera. Schade, dass es jetzt zu Ende ging; ich hätte Alicia doch gerne noch so lange beim Tanz durch den pointierten Alltagsdschungel zugeschaut. Rückblickend haben die Showrunner einen tollen Geschichtsbogen gespannt: Zum Ende von The Good Wife ist alles irgendwie so wie zu Beginn; nur eben völlig anders. #mehrkryptik
Die letzte Chance dann jetzt also ein weiteres Mal zu wiederholen: Ihr solltet The Good Wife schauen. Am besten eine Woche frei nehmen und direkt am Stück bingen. Los jetzt!
(Und falls ihr als Stammseher eine Ersatzdroge braucht: BrainDead. Vom Showrunner-Team von The Good Wife; aber mit mehr Alienameisen und weniger Gericht. Yep, das ist so großartig wie es klingt; s.u.) []

Game of Thrones

Auch in der fünften Staffel noch eine der epischsten Serien überhaupt. Aufwändig und fett produziert. Game of Thrones schafft es auch noch in der fünften Staffel, in der man eigentlich gelernt haben sollte, mit allem zu rechnen, den Zuschauer zu überraschen.2 Wir sind geschichtsmäßig auf der Zielgraden (noch zwei weitere Staffeln) und das tut der Show gut: Mir gefällt, dass mittlerweile die Geschichtsstränge beginnen zusammen zu laufen; außerdem beginne ich zu verstehen, wie detailreich viele der Geschichtsseitenstränge bereits früh geplant wurden. Respekt. Ich schaue sehr gerne weiter. []

Bosch

Bosch ist eine sehr, sehr ruhige Krimi-Serie. Aber trotz oder gerade wegen der Ruhe gefällt sie mir ganz hervorragend. Jeder Fall hat Zeit sich zu entfalten und von einem großartig gespielten Hauptcharakter Stück für Stück gelöst zu werden. Eine willkommene und dazu noch sehr gute Abwechslung der Fall-der-Woche-Broadcast-Procedurals. Lebt dazu noch von einem charismatischen Hauptdarsteller. []

Person of Interest

Person of Interest ist mit einer tollen letzten Staffel zu Ende gegangen. Damals™, als Person of Interest die künstliche Intelligenz zu einem Protagonisten einer TV Show machte, war vielen noch gar nicht klar, wie sehr Algorithmen unseren Alltag bestimmen werden. Mittlerweile gibt’s KI an jeder Ecke (Hey, Siri!) – und das ist erst der Anfang. Person of Interest stellt den KI-Zukunftsregler auf 11 und erzählt von einem spannenden Kampf, der nicht nur unterhaltsam und gut gemacht ist, sondern auch einen Haufen Metaphern für unsere technologisierte Zukunft enthält. Es war toll. Schade, dass es zu Ende ist. []

Brooklyn Nine-Nine

Immer noch furchtbar lustig. Soviel Wortwitz und Situationskomik. I like. []

Limitless

Für meinen Teil der beste Neustart der letzten Network-TV-Saison. Die Transformation vom Kinofilm zur TV-Serie hat gut geklappt. Jake McDorman hat mir in der Hauptrolle toll gefallen. Aber was mir am besten gefiel: Die Produktion der Show. Irgendwer hatte ganz viel Spaß mit dem Produktions-Design und baute bunte Digitaleffekte. Ein paar Folgen dauert es, bis Limitless seinen Stil gefunden hat; aber dann wird’s von Episode zu Episode besser. Leider war die Show nicht mit den Quoten gesegnet, die CBS haben wollte. Ist daher abgesetzt. Schade! [Mein Pilot-Review; ]

Stranger Things

Last-minute addition zur Liste. Auf sämtlichen Ebenen eine tolle Show auf Netflix, die furchtbar Spaß macht. Tolle Darsteller, tolle Bilder, tolle Story. Und eine tolle Hommage an die 80er, die ich allerdings – so befürchte ich – nur zu einem Bruchteil verstanden habe. Aber egal. Die fünf Jugenddarsteller sind großartige Entdeckungen, David Harbour ist auch toll. Winona Ryder spielt seltsam verwirrt. Aber alles passt. Und trotz Hommage ist das Mysterium um das Elektromonster spannend. Ich freue mich auf eine zweite Staffel. []

iZombie

Nach einer kurzen ersten Staffel lief iZombie in der vergangenen Saison mit einer kompletten Staffel bei The CW. Immer noch ein humorvoller Mix aus Zombiejagd und Krimi. Und die pointierten Wortspiele und sarkastischen Kommentare sind spitze. Go, Ravi! [Mein Pilot-Review; ]

Marvel’s Daredevil

Bereits die erste Staffel war gut, weil so anders als die übrigen Superheldenserien. So reell. Staffel macht da weiter und wurde, so finde ich, tatsächlich noch etwas besser. Vielleicht, weil der Hauptcharakter nicht mehr ganz so im Zentrum stand. Foggy, Karen und auch Frank Castle hätten die Staffel auch gut alleine spielen können… []

The Flash

The Flash ist mittlerweile meine Lieblings-Network-Superhelden-Show. Auf jeden Fall um Längen besser als die letzte Staffel Arrow. Während die Autoren von Arrow konstant versuchen, Oliver in noch tiefere Selbstzweifel stürzen zu lassen, tanzen Berry und Kollegen locker durch vielschichtige, spannende und unterhaltsame Geschichten. Bei The Flash stimmen die Charaktere, deren Entwicklung, die Schauspieler, die Fälle der Woche und das darunter liegende Mysterium. Also, eigentlich stimmt alles. Ich freue mich auf die nächste Staffel. []

BrainDead

Ein Midseason-The-Good-Wife-Ersatz, der plötzlich da war. Und großartig ist. Die Macher von The Good Wife verfilmen folgende Prämisse: Was, wenn außerirdische Alienameisen die Gehirne amerikanischer Politiker übernehmen? Erzählt aus der Sicht der Schwester eines Senators (eine ganz bezaubernde Mary Elizabeth Winstead). Und BrainDead ist mindestens so toll, wie sich die Prämisse anhört. Over the top und völlig bescheuert, aber eine großartig gespielte Persiflage des US-amerikanischen politischen Systems. Und allein für die wöchentlichen Lied-Rückblicke wäre die Serie eine Empfehlung wert. []

Supergirl

Supergirl hat einen ordentlichen Start letztes Jahr hingelegt. Eine tolle Darstellerriege (Melissa Benoist, Calista Flockhart) und unterhaltsame Geschichten, die manchmal typisch Superman-ig und manchmal so gar nicht sind. Mal sehen, wie der Wechsel von CBS zu The CW wird, inklusive der damit einhergehenden Darstelleränderungen. []

The Get Down

Last-last-minute addition zur Liste. Frisch durchgeschaut; die erste Hälfte der ersten Staffel hat auch nur sechs Folgen. Sechs großartige Folgen. In The Get Down porträtiert Baz Luhrmann eine Gruppe Jugendlicher in der New Yorker Süd-Bronx der 70er, die mit Musik ihren Alltag bestreiten und aus ihm entfliehen wollen. Dabei geht’s um Hip Hop und um Funk; aber auch um Armenviertel, den Verfall der Stadt, um Politik und Gangs. Das tollste an The Get Down ist aber die Musik. Justice Smith als Ezekiel rappt tolle Stücke, Herizen F. Guardiola als Mylene singt hervorragend. Serienschauen mit Kopfwippen; besser geht nicht. The Get Down hat durchaus seine Fehler: alberne Momenten, übertriebene Seiten-Charaktere und Reaktionen, immer das gleiche Stilmittel des Gegenüberstellen von Situationen durch Schnitte mitten in der Geschichte. Aber trotzdem: Die Musik reißt’s raus. Und die Darsteller. []

Marvel’s Jessica Jones

Noch so eine untypische Superheldenserie. Jessica Jones hat mir auch hervorragend gefallen; der Bösewicht der Staffel, Kilgrave, war vielleicht das Bedrückendste und Fieseste, was ich bisher an TV-Bösewichten gesehen habe. Warum Jessica Jones dann doch vielleicht etwas weiter unten steht: Ich kann mich auch nach einer gesamten Staffel nicht mit Hauptdarstellerin Krysten Ritter anfreunden. []

The Expanse

Toller neuer Hard-Sci-Fi, bei dem ein Detektiv auf die Suche nach einer vermissten Frau im Sonnensystem geht. Eine komplexe und detaillierte Geschichte wird ausgerollt, die spannend ist und viele Twists hat. Wenn ihr Science Fiction mögt, dann ist The Expanse ein Muss. [Mein Pilot-Review; ]

Mozart in the Jungle

Neben Bosch meine Lieblings-Amazon-Serie. So verrückt und in der zweiten Staffel leider mit weniger Musik; aber vermutlich kann Gael García Bernals Maestro auch kochen oder die Straße fegen und ich fänd’s toll. Einziges Manko: Die Folgen sind zu kurz! []

Mr. Robot

Komplexe, spannende und toll gemachte Show über einen Hacker, der sich mit seiner Crew einen Technik-Großkonzern vornimmt. Dabei hat er auch noch seine kleinen eigenen Probleme. Toll gespielt von Rami Malek und allen anderen,3 düstere und realistische Geschichte. Ein Sommerhighlight. [Mein Pilot-Review; ]

Galavant

Was für eine spaßige Show. Ritter, die singen und dabei dauernd selbstironisch sind. War wohl etwas verrückt für das Publikum und ist nach der zweiten Staffel abgesetzt. Aber die beiden produzierten Staffeln lohnen sich. Herrlich bescheuert. []

Colony

Spannender Science Fiction, bei dem Sawyer in einem Alien-besetzten Los Angeles nach seinem Sohn sucht. Gut gemacht und tolle Idee, zwischendurch vielleicht ein bisschen viel Herzschmerz. [Mein Pilot-Review; ]

The Night Manager

Spannende Mini-Serie mit Hugh Laurie und Tom Hiddleston über Waffengeschäfte im nahen Osten. Gefiel mir sehr. []

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Eigentlich könnte die Super-Sidekick-Helden-Serie weiter oben stehen. Sie hat alle Zutaten: Tolle Darsteller, vielschichtige Geschichtsstränge, Mysterien, hohen Produktionswert und ein fähiges Team hinter der Kamera. Aber die letzte Staffel war mir ein wenig zu konfus. Es sind zu viele Sachen gleichzeitig / kurz hintereinander passiert, den den Fokus ablenkten. Aber ich bin mir sicher, das wird wieder in der nächsten Staffel. Wir sind hier auch immer noch bei den Serien, die ich bedenkenlos weiterempfehlen würde. []

Wayward Pines

Wayward Pines war letztes Jahr eine echte Überraschung. Bei den ersten paar Episoden dachte ich noch »Ok, das ist alles etwas seltsam; ich gucke mal weiter.«, bis dann der Big Reveal kam und die Serie auf einmal viel Spaß gemacht hat. Der Big Reveal fehlte in Staffel zwei und das merkte man leider. Die Serie war immer noch gut anzusehen, aber die unerwartete Überraschungswendung fehlte. Die Idee, die gesamte Darstellerriege auszutauschen, gefällt mir allerdings sehr. []

11.22.63

11.22.63 startete mit einer tollen Prämisse: Was, wenn durch eine Zeitmaschine das Kennedy-Attentat verhindert werden könnte? Basierend auf einem Stephen-King-Buch folgte daraus leider ein etwas längliches Zeitreise-Abenteuer. Die Kulissen der 60er sind toll, James Franco und Sarah Gadon machen ihre Sache auch ordentlich. Aber leider fehlte mir die Spannung über weite Strecken der Show. []

Deutschland 83

Deutschland 83 porträtiert Martin Rauch, ein DDR-Polizist, der in den Westen Undercover geht. Gefiel mir sehr gut. Hoffentlich gibt’s weitere Staffeln. [Mein Pilot-Review; ]

Arrow

Arrow hat letzte Staffel bei mir seine Gunst verspielt. Und dabei war’s noch nicht mal die ewige Olicity-Romanze, die das Internet™ ankreidet. Für mich entwickelt sich die Story nicht genug weiter. Es ist immer Oliver, voller schwerer Selbstzweifel, gegen die Welt. Und seine SidekicksTeammates stolpern auch immer in die ewig gleichen, dramatischen Verwirrungen. Vielleicht soll Arrow die dunkle Serie des Arrowverse sein, aber dann doch bitte auch mal mit neuem Drama; und nicht immer mit dem gleichen Aufgewärmten. []

Sense8

Sense8 ist ein seltsamer Fall. Ich wollte die Show der Wachowski-Geschwister mögen (und irgendwie tue ich das auch), aber Sense8 ist ziemlich verworren, ziel- und strukturlos. Die erste Staffel ist eine lose Aneinanderreihung belangloser Geschichtchen, die allein dadurch Interessantheit erlangen, dass zwischendurch ein Protagonist einer anderen Geschichte mystisch zu Besuch kommt. Und die Sex-Szenen sind auch weird. []

Vinyl

Vinyl hätte eine tolle Show über das Musik-Biz der 70er Jahre. Die mit der Show verbundenen Talente hatten das jedenfalls erhoffen lassen (Mick Jagger und Martin Scorsese produzierten, Bobby Cannavale als Hauptdarsteller). Aber Vinyl hat nicht so recht gezündet. Der Show fehlt der gewisse Pep. Schade! []

Castle

Die letzte Staffel um den charmanten Freizeitdetektiv Richard Castle war nicht die beste der Serie. Die Luft war raus. Die Idee, Castle als Privatdetektiv ermitteln zu lassen, war eine gute; allerdings stolperte er dann ja doch immer wieder in Fälle mit seinem alten NYPD-Team. Naja. Auch die sympathischen und lustigen Spezialfolgen, bei denen Castle z.B. an Aliens glaubt, klappen in der Frequenz, in der sie in der letzten Staffel abgefilmt wurden, nicht. Tschüss, Castle. Aber ich wäre durchaus bereit für ein Alexis-Hayley-Spinoff. []

Dark Matter

Eine kleine Sci-Fi-Perle. Von den Produzenten der Stargate-Serien ist Dark Matter ein Space-Drama über eine Raumschiffbesetzung, die aus dem Tiefenschlaf ohne Erinnerung an die Vergangenheit erwacht. Unterhaltsam. [Mein Pilot-Review; ]

Narcos

Hier lernt man noch was für’s Leben. Über Carlos Escobar, sein Kolumbianisches Drogenkartell und die ganze verrückte Drogenwelt. Toll gemacht.4 []

  1. Mit einem * sin die Serien markiert, die seit dem letzten Review neu angelaufen sind. Mit † die, die abgesetzt sind und nicht mehr laufen. []
  2. Oder habt ihr mit der grünen Explosion gerechnet? []
  3. Eine der wenigen Christian-Slater-Serien, die nicht nach der ersten Staffel abgesetzt sind. []
  4. Wäre sicherlich weiter oben, wenn meine Erinnerungen an die Serie frischer wäre… []

Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2016

Es ist wieder soweit!

In den USA stellten die großen TV-Sender der Werbewirtschaft ihr Serienprogramm für die Saison 2016/2017 vor. Dabei zeigten sie einen Haufen Trailer der Shows. Und die gibt’s hier!

Üblicherweise gibt’s hier im Blog erst das Re-, dann das Preview. Dieses Jahr drehen wir den Spieß mal um1.

Insgesamt wurden 37 Trailer zu 49 Shows veröffentlicht. Von den 49 Shows laufen 25 direkt im Herbst an, der Rest irgendwann danach (Midseason oder später).
Die folgende Liste eingebetteter Trailer ist, wie immer, geordnet danach, wie sehr mir die Trailer gefielen. Wenn ihr lieber eine nach Sendern alphabetisch geordnete Liste haben wollt, kein Problem, die gibt’s drüben im Parallelminiblog.2

Trends dieses Jahr: Zeitreisen3. Und seriengewordene Film-Remakes. Und ganz, ganz viel Mittelmaß. Wirklich, auch dieses Jahr verstehe ich nicht, wie viel meh von den Programmchefs gebucht wird… Auch 2016 kann mich keine Show vollends Trailer-basiert begeistern4. Allerdings gibt’s auch nur wenige Shows, die völlige durchgefallen sind. Mittelmäßigkeit muss also auch nicht nur schlecht sein…

Wie ist eure Meinung? Ab in die Kommentare!

Designated Survivor (ABC)

DAS Zugpferd von ABC im Herbst: Die neue Show von Kiefer Sutherland, in der er nicht den Präsidenten beschützen sondern mimen darf. Sieht spannend und interessant aus. Obwohl ich wohl etwas brauche, bis Kiefer Sutherland kein Jack Bauer mehr ist… »Designated Survivor« scheint sich allerdings nicht nur auf Sutherland als Hauptdarsteller auszuruhen sondern stellt ihm ein paar profilreiche Nebendarsteller zu Seite. Find ich gut.

24: Legacy (FOX, Midseason)

Serien-Reboot mit neuem Hauptdarsteller. Sieht ganz ok aus. Allerdings litt das originale »24« darunter, immer krassere und größere Bedrohungen zu erfinden. Hoffen wir, dass die Herrschaften Produzenten hier etwas Besseres in petto haben. Außerdem scheint die latente Xenophobie des Originals auch hier wieder mit dabei zu sein…

Lethal Weapon (FOX)

Remake des Gibson/Glover-Films von 1987. Ein weiteres dieser Remakes; aber das hier sieht tatsächlich ganz gut aus. Production Value stimmt und die Charaktere sind hinreichend weit weg vom Original (im Trailer, jedenfalls5). Sieht um Längen besser aus als das Rush-Hour-Remake vom letzten Jahr.

Falling Water (USA)

Sense8-inspirierte Show über geteiltes Bewusstsein, mit etwas mehr Crime. Sieht spannend aus.

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  1. Lies: Ich hatte noch keine Zeit für’s Review. Es könnte etwas dauern, aber es kommt! []
  2. Oder auf Reddit, wo wir alle Trailer in /r/TvTrailers gepostet haben. Auch über den Rest des Jahres hinweg. []
  3. Trends? Trend! Singular. []
  4. Oder ich habe aus meinen vergangenen Fehlern gelernt… []
  5. Oder ich erinnere mich einfach nicht mehr gut genug an den Film. []

Ìsland

Im Sommer habe ich meinen Physikdoktor bestanden1. Und weil das ganz schön anstrengend war, bin ich danach nach Island geflogen. Urlaub und so. Ihr kennt das vielleicht.

Dettifoss Panorama

TL;DR: Es war großartig. Ich habe Bilder gemacht.

Island also. Dieses kleine Eisland ganz im Westen Europas. Knapp unter dem Polarkreis und halb auf amerikanischer, halb auf eurasischer Landplatte. Übrigens der Grund für den ganzen wilden Vulkanismus dort. Wir mieteten uns einen Camper (ein Camping-Auto2, wesentlich kleiner als ein Caravan) und fuhren innerhalb von neun Tagen einmal rund um die Insel. Der Camper war ein bisschen umgebaut und hatte eine Matratze im hinteren Bereich. Damit konnten wir schlafen wo wir wollen – praktisch allerdings immer auf einem der vielen Zeltplätze.

Island ist ein ganz hervorragendes Reiseziel, wenn man denn Natur und Landschaft Badestrand oder Großstadt vorzieht. Es gibt große Wasserfälle, hohe Berge, lange Täler, kleine Wasserfälle, schwarze Strände, tauende Gletscher, sprudelnde Wasserfälle, niedliche Fischerdörfe, breite Wasserfälle; einen Haufen Kram zu erkunden3, bei dem man sich nicht satt sehen kann. Wir fuhren gegen den Uhrzeigersinn um die vielen Sehenswürdigkeiten zu Beginn unserer Reise zu haben – aber letztendlich ist das egal. So ging’s zum Beispiel direkt am ersten Tag zum Golden Cirlce, einer komprimierten Ansammlung von Sehenswürdigkeiten in naher Nachbarschaft. Darunter z.B. der Geysir, also, der Geysir, nach dem alle anderen Geysire benannt sind. The Original G.

Die Ringstraße um die Insel, die 1, ist so gut wie überall geteert. Möchte man ein bisschen von der Hauptroute abweichen, dann werden die Straßen zu Kieselrouten, die sich allerdings besser fahren lassen, als man als verwöhnter Autobahnbereiser vermuten würde. Und die ziemlich Spaß machen4. Das Innere des Lands ist off limits, dafür braucht man Allrand-angetriebene Gefährte, die ein bisschen teurer auszuleihen sind. Abgesehen von bei den einschlägigen Sehenswürdigkeiten trifft man auf Island nur sehr selten andere Menschen. Nix los.5

Wegen seiner Abgeschiedenheit ist Island relativ teuer. Abgesehen von Flug und Automiete6 gaben wir fast 40 % unseres Restbudgets für Essen aus (meistens Nudeln mit Gemüse und Soße – wer braucht mehr?!). Einkaufen im Bónus hilft da ein Stück. Wo wir gerade beim Geld sind: Ca. 30 % gaben wir für Ausflüge und Eintritte aus; hier war die geführte Gletscherwanderung der Hauptpunkt. Tanken (15 %) ging einigermaßen, und auch Übernachten war nicht teuerer als anderswo (20 %). -5 % bezahlten wir für Rundungsfehler.7

Neun Tage war ein bisschen knapp bemessen, aber so haben wir noch ein paar Ziele für das nächste Mal übrig. Wir müssen da nämlich unbedingt noch mal hin. Ein ganz großartiges Stück Land. Dann mit 4×4.

Ich habe einen Haufen8 Bilder auf flickr hochgeladen. Schaut sie euch am besten dort an9. Nach dem Klick gibt’s ein best-of-best-of.

Wenn ihr bessere Bilder sehen wollt, die dazu noch detailliert kommentiert sind, dann schaut doch mal drüben bei Martin vorbei. Wie es der Zufall so will war der nämlich auch im Sommer in Island. Und er hat dort Tagebuch geschrieben und viele tolle Bilder mitgebracht. Hier geht’s zu Tag 1.

Iceland-Album bei flickr
Iceland-iPhone-Bilder-Album bei flickr
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  1. Yaaay! []
  2. Einen Renault Kangoo Maxi. []
  3. Und mit meiner brandneuen Kamera zu fotografieren. Wenn man sie richtig eingestellt hat. []
  4. Bis sie es nicht mehr tun, weil man sich wie ein Wäschestück auf einem Waschbrett fühlt. []
  5. Wenn man welche trifft, sind sie allerdings alle furchtbar nett. []
  6. 1300 Euro für den Zeitraum, inklusive eines Haufens Versicherungen. []
  7. Wie in allen nordischen Ländern kann man in Island alles mit Kreditkarte bezahlen (Ausnahme: Ein paar Campingplätze, bei denen man Geld in einen Briefkasten wirft), das machte die Auswertung relativ einfach. []
  8. 140 Stück. []
  9. Nicht erschrecken beim ersten Bild! []

Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2015

Nach dem Review kommt das Preview.

Folgend, die Trailer der Serien, die die großen Networks im Herbst 2015 (und darüber hinaus) in ihr Programm aufnehmen werden. So, wie sie letzte Woche bei den Upfronts vorgestellt wurden. Insgesamt sind es 33 Trailer, einige weniger als im letzten Jahr (da waren es noch über 40). Die Trailer sind direkt eingebettet und geordnet danach, wie sie mir gefallen. Wenn euch die Ladezeit zu lang ist oder ihr lieber nach Sendern alphabetisch geordnet durch die Serien klicken wollt: Hier entlang. ABC und NBC haben ihre Trailer gegeoblockt, so dass ich auf alternative Quellen ausweichen musste. Dieses Jahr habe ich auf Links zu den Seiten verzichtet1 – wenn ihr mehr zu Serien wissen wollt, gibt’s eine Übersichtsseite in der Wikipedia mit allen Links.

Dieses Jahr scheint der actiongeladene, High Octane Thriller wieder total hip zu sein. Am besten mit Mystery-Einschlag. Es gibt zwei Serien, die auf Kino-Filmen basieren, zwei neue Superhelden-Serien und ein Muppets-Remake. Außerdem gibt’s eine neue Ladung Krankenhaus-Serien, die besonders düster sind, dieses Mal. Keine Show kann mich dieses Jahr so vollends von ihrem Konzept überzeugen2, dafür scheint ABC einen Großteil Quatsch an Serien bestellt zu haben.

Blindspot (NBC)

Ohne Wasserzeichen, dafür nicht auf YouTube
Prison Break trifft Mystery. Mit der Frau von Thor und dem Typen von Strike Back. Sieht super interessant aus, aber wenn uns Prison Break eines gelehrt hat: Das kann sich ganz schnell ändern.

Minority Report (FOX)

Die Procogs des gleichnamigen Buchs/Films sind Erwachsen geworden und sehen immer noch Verbrechen, bevor sie passieren. Einer von ihnen bildet ein Team mit einer Polizistin, um die Verbrechen zu verhindern. Sieht aufwändig produziert aus und wäre sicherlich ganz oben auf der Liste, wenn nicht dieser fade Beigeschmack einer aufgewärmten Story wäre…
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  1. Die hat sowieso keiner benutzt. []
  2. Aber das ist ok, das ist sowieso schwierig an Hand der Trailer… []

Serienbefund 2014/2015

← not so good | good →

ComedyDramaCrime/Law

  1. 12 Monkeys*
  2. A to Z*†
  3. American Odyssey*
  4. Arrow
  5. Backstrom*†
  6. Bad Judge*†
  7. Benched*†
  8. Better Call Saul*
  9. Bloodline*
  10. Bosch*
  11. Brooklyn Nine-Nine
  12. Castle
  13. Community👼
  14. Constantine*†
  15. Empire*
  16. Extant*
  17. Forever*†
  18. Fortitude*
  19. Fresh Off the Boat*
  20. Galavant*
  21. Gotham*
  22. Gracepoint*†
  23. Ground Floor
  24. Homeland
  25. House of Cards
  26. House of Lies
  27. How to Get Away with Murder*
  28. iZombie*
  29. Kingdom*
  30. Mad Men
  31. Man Seeking Woman*
  32. Manhattan Love Story*†
  33. Marvel’s Agent Carter*
  34. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.
  35. Marvel’s Daredevil*
  36. Mozart in the Jungle*
  37. Other Space*
  38. Person of Interest
  39. Rookie Blue
  40. Scrotal Recall*
  41. Shameless (US)
  42. Silicon Valley
  43. The Americans
  44. The Big Bang Theory
  45. The Bletchley Circle
  46. The Good Wife
  47. The Last Man On Earth*
  48. The Mentalist
  49. The Newsroom
  50. Transparent*
  51. True Blood
  52. Tyrant*
  53. Unbreakable Kimmy Schmidt*
  54. Undateable
  55. Weird Loners*†
  56. Young and Hungry
  57. Matador*†
  58. Franklin & Bash
  59. The Strain*
  60. Manhattan*
  61. The Knick*
  62. Welcome To Sweden*
  63. Orange is the New Black
  64. Selfie*†
  65. Orphan Black
  66. Marco Polo*
  67. Halt and Catch Fire*
  68. True Detective*
  69. Game of Thrones

Diese Karte beim Series Categorizer.

Tada! Mein Serienbefund des letzten Jahres! Neu: Ihr könnt euren eigenen Befund bauen, im Series Categorizer!

Wie in den Jahren zuvor seht ihr da oben auf der Karte meine Meinung zu den Serien, die ich im letzten Jahr geschaut habe. Je weiter oben eine Serie steht, desto besser finde ich sie. Horizontal habe ich die Show probiert nach Genre einzuordnen. Das klappt mal besser, mal schlechter.
Im Vergleich zum letzten Jahr gibt’s, gefühlt, mehr gute Serien und der Abstand zwischen den großartigen ist kleiner geworden. Insbesondere ein Haufen neuer Comedies ist gestartet, die ich ganz gut fand. Die vielen Serien mit Marvel- oder DC-Bezug fallen auf — langsam wird’s mir zu viel.
Auf der Karte oben fehlen ein paar Serien, die ich noch nicht geschafft habe, aufzuholen1. Alle wären aber vermutlich im oberen Viertel zu platzieren (sonst würde ich sie gar nicht erst weiter schauen…).

Bevor ich auf ein paar Serien im Detail eingehe: Ich habe ein kleines JavaScript-basiertes Tool geschrieben, mit dem ihr euren eigenen Serienbefund bauen können, den Series Categorizer. Ihr könnt Shows hinzufügen, platzieren, eure Arbeit abspeichern, den HTML-Code kopieren und Links zu eurer Karte Freunden schicken. Meine Karte findet ihr zum Beispiel hier. Ich würde mich freuen, ein paar eurer Karten hier in den Kommentaren gelinkt zu sehen. Oder sogar in einem Blogpost!

Wie immer: Mit [] kommt ihr wieder zurück zur Karte. Die Spoiler-Stellen könnt ihr mit einem Mausüberfahren lesen, oder mit folgendem Button global ein- oder ausblenden:
Alle Spoiler

Sagt mir in den Kommentaren, wo ich mit meiner Meinung völlig daneben liege, oder was ihr sonst so denkt von dem diesjährigen Rückblick. Wenn ihr mehr Information zu einer Serie haben wollt, etwa wenn ich sie nicht weiter beschrieben habe, stehe ich gerne Antwort.

Aber jetzt, los gehts.

The Good Wife

Natürlich immer noch ganz oben, auch wenn ich auch während der letzten Staffel das erste Mal einen Akt lachhaft fand2. The Good Wife weiß immer noch mit pointierten, aktuellen Fall-der-Woche-Episoden zu überzeugen aber dabei auch die wichtige, übergeordnete Geschichte voran zu bringen. Schade, dass das mit dem District Attorney nicht geklappt hat — das hätte für meinen Geschmack die Show noch interessanter gemacht, aber das finale Türklopfen deutet viel Substanz für die nächste Staffel an.
In der Gefahr, mich zu wiederholen: Ihr solltet The Good Wife schauen. Dringend. []

Arrow

Arrow hat sich in der letzten Staffel gemausert. Das The-CW-Superhelden-Zugpferd gefällt mir gut. Die Geschichten wurden mehrschichtiger, größer und dramatischer. Insbesondere, das Olivers Weggefährten mehr im Fokus stehen, gefällt mir.
Allerdings sollte sich doch bitte dieses ewige, überdramatische »I failed this city«-Selbstzweifeln in der nächsten Staffel wandeln. So langsam wird’s unglaubwürdig. Überhaupt: Der Stil, den Arrow fährt, ist großartig für eine Staffel. Aber die nächste Staffel muss sich etwas ändern. []

Person of Interest

Wie großartig diese Show ist! Keine andere Sendung ist momentan gleichermaßen gesellschaftskritisch und unterhaltsam. Person of Interest könnte ein filmgewordener Diskurs über die Gefahren von Überwachung, Staatsübermacht und künstlicher Intelligenz sein — aber zusätzlich geht’s noch um so viel mehr! Um die einzelnen Charaktere, um die sympathischen Mafia-Bosse. Erinnert sich eigentlich noch jemand an Det. Carter? Wer hätte gedacht, dass die Serie so gut ohne eine ihrer Hauptcharaktere funktionieren würde… Person of Interest könnte noch ewig weiter gegen die Maschine kämpfen, wenn’s nach mir geht. So wie es momentan aussieht, wird allerdings die nächste Staffel die letzte sein. []

Brooklyn Nine-Nine

Die Schlagrate und Bescheuertheit der Witze ist ungebrochen gut. Was den Autoren Folge um Folge wieder für Kram einfällt? Super! []

Game of Thrones

Immer noch pompös, immer noch toll inszeniert. Die epischste Geschichte im TV. Es wird allerdings Zeit, dass diese dahintreibende Geschichte von etwas Definitivem abgelöst wird. Ein großer Kampf. Oder ein Mord. Oder sonst etwas GoT-Typisches! []

Shameless (US)

Kurzzeitig drohte Shameless unglaubhaft zu werden. Fionas Drogending und danach Fionas überstürzte Hochzeit war selbst für Shameless etwas zu seltam. Aber Lips abgedrehte Liebesbeziehung, Debbies verzweifelter Wunsch auf etwas Normales, Ians Zusammenbruch — und Franks unnormal-normale Beziehung. Das ist Shameless! Irgendwo zwischen Realitätsspiegel, Realitätsüberzeichnung und Realitätsferne. []

Better Call Saul

Auch als Nicht-Breaking-Bad-Schauer war die Serie toll. Bob Odenkirk ist voller Spaß zuzuschauen. Immer. Aber auch abseits des großartigen Hauptdarstellers ist Better Call Saul ein Hingucker. Mir gefallen besonders die langen, breiten, ruhigen Establishing Shots. Nur wenige Serien im Moment vereinen so kunstvoll Inhalt und Form. []

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Hat sich im Vergleich zum letzten Jahr etwas nach unten beweget. Das liegt daran, dass die anderen Shows alle ein Stückchen besser geworden sind. Denn AoS ist immer noch eine komplexe, unterhaltsame Serie, die voller Twists und nachhaltiger Charakter- und Story-Entwicklung ist. Ich bin immer wieder begeistert, wie die Show, über den Fall der Woche hinaus, die große Geschichte voranbringt – insbesondere in Kombination mit dem Marvel Cinematic Universe. []

Marvel’s Daredevil

Die dunkle Marvel-Serie mit kleinerem Scope. Aber tollen Schauspielern, kantigeren Charakteren und erwachseneren Geschichten. Und fetzigen Kampfszenen, die in Wumpf, Paff und Zwisch 90er-Jahre-Kung-Fu-Filmen in nichts hinterher stehen. []

The Newsroom

Die finale Staffel. Kein leichtes Thema, Enthüllungen von Whistle-Blowern. Aber irgendwie hinterlässt mich die Auflösung, das Ende, unbefriedigend. Die ganze Zeit predigt die Serie die Unabhängigkeit der Presse; welches Privileg es ist, eine unabhängige Institution zu haben, die voller Ehre die Wahrheit hoch hält. Aber dann solch ein Ende? Ich weiß nicht, was die Message sein soll. Bye, Will. []

Fresh Off the Boat

Endlich mal eine Show im Breitenfernsehen, die sich etwas traut. Fresh Off the Boat ist furchtbar lustig. Wie sie mit den verschiedenen Vorurteilen spielt. Aber auch einfach so, wie sie das Leben einer Familie in den 90ern begleitet. Und die drei Hauptdarsteller (Randall Park, Constance Wu, Hudson Yang) könnten von mir aus ein paar Emmys mitnehmen. []

The Mentalist

Seit Red John ist alles anders bei The Mentalist. Aber mir gefiel der Relaunch als FBI-The-Mentalist. Und so auch die letzte Staffel, bei der die Lovestory zwischen Jane und Lisbon mehr im Zentrum stand. Ein schönes Ende der Serie, was qualitativ der Red-John-Zeiten unterlegen, aber trotzdem noch schön anzuschauen war. Bye, Patrick. []

Gotham

Zum ersten Mal hat mich meine Erwartung einer neuen Serie nicht enttäuscht. Gotham ist super. So eine Art Agents of S.H.I.E.L.D. des DC-Universums. Oder so. Jedenfalls viele unterhaltsame, dunkle Fälle der Woche, die einige Referenzen in die DC-Welt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass Ben McKenzie eine so gute Figur als Det. Gordon machen würde. []

Mozart in the Jungle

Eine ziemlich originelle Serie von Amazon Instant Video. Über einen eigenartigen Orchester-Dirigenten und eine junge Oboe-Spielerin. Ganz anders, als die meisten anderen Comedies, aber sehr spaßig. Viel Musik, aber könnte noch mehr, für meinen Geschmack. []

Bosch

Ein solider Viele-Episoden-Krimi mit tollem Hauptdarsteller. Amazons »Top of the Lake«. []

Manhattan

Eine Serie über das Manhatten Project, in dem die Amerikaner die Atombombe erforschten. Und das auch noch spannend (die ganzen sozialen Geflechte des geheimen Wüstencampusses; die Gefahr von russischen Spionen; das Wettstreben der einzelnen Gruppen). Gefällt. Und bildet ein klein bisschen. []

Halt and Catch Fire

Eine Serie über die Geburtsstunde des Personal Computers. Die auch noch furchtbar gut gemacht ist. []

The Knick

Tolles Drama von Steven Soderbergh. Gleichsam tolle Darsteller wie tolle Bilder. Ich freue mich schon auf die nächste Staffel. []

Selfie

Viel zu früh abgesetzte Serie von Emily Kapnek mit Karen Gillan in der Hauptrolle. Voller Sozialkritik und aufwändiger Witze. Meine Theorie für die schlechten Einschaltquoten, die schließlich zur Absetzung geführt hatten: Das breite Publikum hat die Serie nicht verstanden. Jeder dachte, dass »Selfie« ein schnellgeschossenes Selbstporträt bezeichnet (und so wurde die Show auch vorher zum großen Teil vermarktet). Aber »Selfie« bezieht sich hauptsächlich darauf, dass Eliza ein »Selfie« ist. Eine selbstzentrierte Person, die sich selbst konstant viel zu wichtig nimmt. Und damit ist Eliza nur die persongewordene Kritik an der Gesellschaft, die es Dank Social Media nie leichter hatte, selbstzentrierte Bilder und Nachrichten zu veröffentlichen. Eingebettet war das voller schnell-getakteten Witzen, wie man sie von Kapnek kennt. Ich hoffe, die Autorin hat endlich mal nachhaltigen Erfolg mit einer der nächsten Shows.
Wenn ich eine beste Episode der letzten Saison küren sollte, es wäre die zehnte Episode von Selfie, »Imperfect Harmony« (siehe z.B. die Chandelier-Szene). []

The Strain

Ein sehr erfrischendes Zombie-Drama. Eine spannende, Folgen-übergreifende Geschichte, inklusive Verschwörung und Nazis. Actiongeladen und unterhaltsam. []

iZombie

Die gemäßigtere Zombie-Serie diese Saison. Etwas jugendlicher. Aber trotzdem toll auf ihre eigene Art und Weise. Insbesondere für Veronica-Mars-Alumni. []

Community

Zu aller erst: Es ist toll, dass Yahoo Community wiederbelebt hat. Die Show ist immer noch voller cleverem, Popkultur-referenziellem Humor. Aber irgendwie habe ich immer häufiger das Gefühl, die Show lebt in ihrer eigenen, kleinen, nerdigen Welt und schert sich nicht mehr um den Zuschauer. Oder ich verstehe die jeweilige Anspielung nicht ganz. Die Serie bleibt hinter ihrem altem Glanz zurück, finde ich. []

Unbreakable Kimmy Schmidt

Vielleicht die seltsamste Comedy in diesem Jahr. Aber auch die ist, dank verpasster 15 Jahre des Hauptcharakters, voller Wort-Humor und bescheuerten Anspielungen. Einzig Jane Krakowskis 30-Rock-identischer Charakter nervt etwas. []

Fortitude

Eine seltsame, hanebüchene Drama-Mystery-Serie voller toller Bilder und künstlerischer Szenen. In einem Akt bin ich kurz davor, die Serie auszumachen, weil die Handlung des Charakters so weit hergeholt ist und überhaupt keinen Sinn ergibt; im nächsten Akt sieht man eine wunderbare Landschaftsaufnahme des ewigen Eis und alles ist, erstmal, wieder gut. Noch eine Staffel in dem Stil würde ich allerdings nicht überleben. []

How To Get Away With Murder

Noch so eine Serie, die dauernd auf Messers Schneide ist. Eine prinzipiell spannende und interessante Story, die unter bescheuerten Twists und überdramatisiert gezeichneten Charakteren leidet. Ich bin mir nicht sicher, ob ich für eine zweite Staffel einschalten werde. Viola Davis ist tatsächlich das schwächste Glied der Serie; deren dramatisches Spiel ist lachhaft. []

Undateable

Nachdem die Show sich in dieser zweiten Staffel gefunden hat, macht sie furchtbar viel Spaß. Eine Sitcom, die aber gar nicht so wirkt. []

Galavant

Ein ganz schönes Wagnis, so eine bescheuerte Show ins Programm aufzunehmen. Ich meine: Mittelalter-Märchen-Musical! Aber mir gefiel’s, weil Dialoge und Lieder voller pointierten Witzen waren. Der Romantik-Touch mag cheesy sein, aber so viel Selbstreferenz in den Geschichten hat Spaß gemacht. []

A to Z

Ein schönes Konzept für eine Serie und Hauptdarstellern, denen ich gerne zuschaue. Aber es hat dann wohl nicht den gewünschten Erfolg gezeigt. Trotzdem, eine Rom-Com, die ich mir gerne bis zum Z angeschaut hätte. []

True Blood

Die Show, die immer noch eins oben drauf legen musste, immer noch ein WTF mehr im petto hatte, ist endlich vorbei. It was fun while it lasted, aber jetzt ist dann auch gut. Bye, Sookie. []

Matador

Die Serie mit der bescheuertsten Prämisse aller Zeiten: Ein Polizist wird als Profi-Fussballer in einen Verein eingeschleust um für die CIA ein Kartell zu untersuchen. Die Show war durchweg übertrieben aber mutierte zu einem unterhaltsamen Undercover-Mystery-Thriller. []

  1. Es fehlen: Banshee, Black Sails, Californication, Chicago Fire, Doctor Who, Episodes, Fargo, Graceland, Masters of Sex, Suits, The Honourable Woman, The Affair, Vikings, White Collar. []
  2. Alicia denkt, ihre Kanzlei will sie los werden, während die Kanzlei denkt, Alicia wolle ihr eigenes Ding machen. Nur, weil die eine Partei nicht mit der anderen redet. Nach all dem, was insbesondere Carrie und Diane und Alicia zusammen durchgemacht haben? Quatsch! []

Weihnachtspanoramas

Ihr kennt das ja: Man verreist. Und macht Fotos. Ich mach das auch. Verreisen – und Fotos! Auch wenn die Aktualität meines Flickr-Accounts zu wünschen übrig lässt – wegen anderer Verpflichtungen fehlt mir gerade chronisch die Zeit.
Egal wohin es geht, ich versuche meistens Panoramas zu schießen. In letzter Zeit immer häufiger mit dem iPhone1, aber zum Glück auch meistens mit meiner richtigen Kamera2. Die Bilder letzterer sind immer noch um Welten besser als die mit dem kleinen iPhone-Chip.

Zu Weihnachten habe ich mal alle Panoramas, die ich hier noch unfertig3 rumfliegen hatte, zusammengebaut, retuschiert und farbverbessert, ausgedruckt, auf MDF-Platte4 gezogen, verschenkt und schließlich in der Wohnung aufgehängt.

Viel Arbeit. Aber schöne Bilder sind bei rumgekommen.

Wollt ihr mal sehen?

Die volle Auflösung gibt’s bei Durchklick auf Flickr.

Zermatt
Vor ein paar Jahren in Zermatt gemacht. Vollständige Größe: 61486 x 7562. 460 Megapixel. Bei der Größe darf man in Photoshop nicht mehr in JPEG arbeiten…

Chicago
Chicago. 2012.

Eiffel Tower
Paris. Mit diesem Turm, da.

San Francisco Skyline
Die Skyline San Franciscos von einem alten, ausrangierten Kriegsschiff. Rechts sieht man die Golden-Gate-Brücke, links irgendwo die Transamerica-Pyramide.

Budapest
Budapest. Blick von einer alten Kirche, deren Namen ich nicht mehr kenne.

Agra Fort
Der Eingang zum Fort von Agra in Indien.

Campsite 2014
Unser Pfadfinder-Zelt-Sommerlager dieses Jahr in Ratzeburg bei Lübeck. 360°.

Melt 2014
Vor der Bühne beim Melt-Festival dieses Jahr. Die Bagger machen immer eine hübsche Kulisse.

New Delhi Temple
Ein Tempel in Neu Delhi. Wir waren früh dort und fast die einzigen Besucher.

Campsite 2006
Ein Bild vom Sonnenuntergang über unserem Pfadfinderlager im Sommer 2006. Ich hatte nur noch die relativ schlecht zusammengebaute Gesamtversion und musste die Balken des Turms in der Mitte etwas künstlich nachbauen. Außerdem sind die Farben jetzt schöner.

Melt 2010
Nochmal Melt.

Mountains
Bild von einem Sommerlager in den Bergen 2010. Wir besteigen gerade die Mittagsspitze im Montafon, nach einer kräftezehrenden Zwei-Tages-Tour auf den (schneebedeckten) Sulzfluh.

Balaton
Ungarn. Plattensee. Hat die Kamera selbst zusammengesticht. Bei guten Lichtverhältnissen und wenig Bewegung im Bild geht das erstaunlich gut.

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  1. Das Handy ist schließlich immer dabei, schnell gezückt, einfach geschossen — und liefert ganz solide Ergebnisse. []
  2. Das ist momentan eine SONY NEX-C3 []
  3. In Einzelbildern, aber auch fertigzusammengebaut. []
  4. Lies: Holz. []

Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2014

Ihr kennt das Spielchen. Im Mai treffen sich die TV-Sender-Verantwortlichen in den USA und versuchen, Werbezeit für ihre neuen Serien zu verkaufen. Die Upfronts.
Natürlich geht das besser, wenn man weiß, wie die Serien aussehen. Und deswegen gibt’s während der Upfronts immer eine große Anzahl Trailer, die auf die Öffentlichkeit losgelassen werden.

Hier ist meine Sammlung aller fiktionaler Trailer der Serien der kommenden Saison.1 Geordnet nach meinem Gefallen. Über 40 Stück sind in diesem Jahr zusammengekommen. Nach den Trailern kommt am Ende des Beitrags die Liste der Serien, die noch ohne Trailer sind.
Manche Serien starten vor dem Herbst, manche erst zu Beginn des nächsten Jahres in der Midseason. Ich habe das mit einem kleinen Sternchen gekennzeichnet.
ABC hat seine YouTube-Trailer geogeblockt. Ich bin dabei auf Trailer von IGN ausgewichen. Mal sehen, wie lange die halten…

Trendspotting: Dieses Jahr scheinen mir besonders die Comic-Verfilmungen zu gefallen. Es wurden erfrischend wenige, peinliche Sitcoms bestellt. Mystery ist wieder in. Dramatische (Mord-)Fälle, die sich über mehrere Episoden ziehen, ebenso.2 Es sind wieder einige Hollywood-Bekanntheiten in Serien untergekommen.3 Viele Trailer sind wieder bis zum Anschlag auf Interessantheit geschnitten, was das Beurteilen noch schwieriger macht als sowieso. Warten wir’s ab, ob ich mich bei meiner Ordnung genauso grandios täusche wie in den Jahren zuvor.

Mehr Info zu den Shows gibt’s, wenn ihr auf den Shownamen im Titel klickt, oder bei der Wikipedia-Seite 2014–15 United States network television schedule.

Viel Spaß beim Schauen.

Gotham (FOX)

Batman-Universums-Origin-Story rund um Commissioner Gordon. Sieht gut aus. Auch über den Gotham-Kram hinweg.

Constantine (NBC)

Vom Trailer her, relativ gewagte Prime-Time-DC-Comic-Verfilmung. Sieht ziemlich gut aus.
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  1. Ohne Animationsserien. []
  2. Ich habe das Single Case Show genannt. []
  3. J.J. Abrams Bad Robot Productions hat dieses Jahr allerdings keine neue Show am Start… []