Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2015

Nach dem Review kommt das Preview.

Folgend, die Trailer der Serien, die die großen Networks im Herbst 2015 (und darüber hinaus) in ihr Programm aufnehmen werden. So, wie sie letzte Woche bei den Upfronts vorgestellt wurden. Insgesamt sind es 33 Trailer, einige weniger als im letzten Jahr (da waren es noch über 40). Die Trailer sind direkt eingebettet und geordnet danach, wie sie mir gefallen. Wenn euch die Ladezeit zu lang ist oder ihr lieber nach Sendern alphabetisch geordnet durch die Serien klicken wollt: Hier entlang. ABC und NBC haben ihre Trailer gegeoblockt, so dass ich auf alternative Quellen ausweichen musste. Dieses Jahr habe ich auf Links zu den Seiten verzichtet1 – wenn ihr mehr zu Serien wissen wollt, gibt’s eine Übersichtsseite in der Wikipedia mit allen Links.

Dieses Jahr scheint der actiongeladene, High Octane Thriller wieder total hip zu sein. Am besten mit Mystery-Einschlag. Es gibt zwei Serien, die auf Kino-Filmen basieren, zwei neue Superhelden-Serien und ein Muppets-Remake. Außerdem gibt’s eine neue Ladung Krankenhaus-Serien, die besonders düster sind, dieses Mal. Keine Show kann mich dieses Jahr so vollends von ihrem Konzept überzeugen2, dafür scheint ABC einen Großteil Quatsch an Serien bestellt zu haben.

Blindspot (NBC)

Ohne Wasserzeichen, dafür nicht auf YouTube
Prison Break trifft Mystery. Mit der Frau von Thor und dem Typen von Strike Back. Sieht super interessant aus, aber wenn uns Prison Break eines gelehrt hat: Das kann sich ganz schnell ändern.

Minority Report (FOX)

Die Procogs des gleichnamigen Buchs/Films sind Erwachsen geworden und sehen immer noch Verbrechen, bevor sie passieren. Einer von ihnen bildet ein Team mit einer Polizistin, um die Verbrechen zu verhindern. Sieht aufwändig produziert aus und wäre sicherlich ganz oben auf der Liste, wenn nicht dieser fade Beigeschmack einer aufgewärmten Story wäre…
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  1. Die hat sowieso keiner benutzt. []
  2. Aber das ist ok, das ist sowieso schwierig an Hand der Trailer… []

Serienbefund 2014/2015

← not so good | good →

ComedyDramaCrime/Law

  1. 12 Monkeys*
  2. A to Z*†
  3. American Odyssey*
  4. Arrow
  5. Backstrom*†
  6. Bad Judge*†
  7. Benched*†
  8. Better Call Saul*
  9. Bloodline*
  10. Bosch*
  11. Brooklyn Nine-Nine
  12. Castle
  13. Community👼
  14. Constantine*†
  15. Empire*
  16. Extant*
  17. Forever*†
  18. Fortitude*
  19. Fresh Off the Boat*
  20. Galavant*
  21. Gotham*
  22. Gracepoint*†
  23. Ground Floor
  24. Homeland
  25. House of Cards
  26. House of Lies
  27. How to Get Away with Murder*
  28. iZombie*
  29. Kingdom*
  30. Mad Men
  31. Man Seeking Woman*
  32. Manhattan Love Story*†
  33. Marvel’s Agent Carter*
  34. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.
  35. Marvel’s Daredevil*
  36. Mozart in the Jungle*
  37. Other Space*
  38. Person of Interest
  39. Rookie Blue
  40. Scrotal Recall*
  41. Shameless (US)
  42. Silicon Valley
  43. The Americans
  44. The Big Bang Theory
  45. The Bletchley Circle
  46. The Good Wife
  47. The Last Man On Earth*
  48. The Mentalist
  49. The Newsroom
  50. Transparent*
  51. True Blood
  52. Tyrant*
  53. Unbreakable Kimmy Schmidt*
  54. Undateable
  55. Weird Loners*†
  56. Young and Hungry
  57. Matador*†
  58. Franklin & Bash
  59. The Strain*
  60. Manhattan*
  61. The Knick*
  62. Welcome To Sweden*
  63. Orange is the New Black
  64. Selfie*†
  65. Orphan Black
  66. Marco Polo*
  67. Halt and Catch Fire*
  68. True Detective*
  69. Game of Thrones

Diese Karte beim Series Categorizer.

Tada! Mein Serienbefund des letzten Jahres! Neu: Ihr könnt euren eigenen Befund bauen, im Series Categorizer!

Wie in den Jahren zuvor seht ihr da oben auf der Karte meine Meinung zu den Serien, die ich im letzten Jahr geschaut habe. Je weiter oben eine Serie steht, desto besser finde ich sie. Horizontal habe ich die Show probiert nach Genre einzuordnen. Das klappt mal besser, mal schlechter.
Im Vergleich zum letzten Jahr gibt’s, gefühlt, mehr gute Serien und der Abstand zwischen den großartigen ist kleiner geworden. Insbesondere ein Haufen neuer Comedies ist gestartet, die ich ganz gut fand. Die vielen Serien mit Marvel- oder DC-Bezug fallen auf — langsam wird’s mir zu viel.
Auf der Karte oben fehlen ein paar Serien, die ich noch nicht geschafft habe, aufzuholen1. Alle wären aber vermutlich im oberen Viertel zu platzieren (sonst würde ich sie gar nicht erst weiter schauen…).

Bevor ich auf ein paar Serien im Detail eingehe: Ich habe ein kleines JavaScript-basiertes Tool geschrieben, mit dem ihr euren eigenen Serienbefund bauen können, den Series Categorizer. Ihr könnt Shows hinzufügen, platzieren, eure Arbeit abspeichern, den HTML-Code kopieren und Links zu eurer Karte Freunden schicken. Meine Karte findet ihr zum Beispiel hier. Ich würde mich freuen, ein paar eurer Karten hier in den Kommentaren gelinkt zu sehen. Oder sogar in einem Blogpost!

Wie immer: Mit [] kommt ihr wieder zurück zur Karte. Die Spoiler-Stellen könnt ihr mit einem Mausüberfahren lesen, oder mit folgendem Button global ein- oder ausblenden:
Alle Spoiler

Sagt mir in den Kommentaren, wo ich mit meiner Meinung völlig daneben liege, oder was ihr sonst so denkt von dem diesjährigen Rückblick. Wenn ihr mehr Information zu einer Serie haben wollt, etwa wenn ich sie nicht weiter beschrieben habe, stehe ich gerne Antwort.

Aber jetzt, los gehts.

The Good Wife

Natürlich immer noch ganz oben, auch wenn ich auch während der letzten Staffel das erste Mal einen Akt lachhaft fand2. The Good Wife weiß immer noch mit pointierten, aktuellen Fall-der-Woche-Episoden zu überzeugen aber dabei auch die wichtige, übergeordnete Geschichte voran zu bringen. Schade, dass das mit dem District Attorney nicht geklappt hat — das hätte für meinen Geschmack die Show noch interessanter gemacht, aber das finale Türklopfen deutet viel Substanz für die nächste Staffel an.
In der Gefahr, mich zu wiederholen: Ihr solltet The Good Wife schauen. Dringend. []

Arrow

Arrow hat sich in der letzten Staffel gemausert. Das The-CW-Superhelden-Zugpferd gefällt mir gut. Die Geschichten wurden mehrschichtiger, größer und dramatischer. Insbesondere, das Olivers Weggefährten mehr im Fokus stehen, gefällt mir.
Allerdings sollte sich doch bitte dieses ewige, überdramatische »I failed this city«-Selbstzweifeln in der nächsten Staffel wandeln. So langsam wird’s unglaubwürdig. Überhaupt: Der Stil, den Arrow fährt, ist großartig für eine Staffel. Aber die nächste Staffel muss sich etwas ändern. []

Person of Interest

Wie großartig diese Show ist! Keine andere Sendung ist momentan gleichermaßen gesellschaftskritisch und unterhaltsam. Person of Interest könnte ein filmgewordener Diskurs über die Gefahren von Überwachung, Staatsübermacht und künstlicher Intelligenz sein — aber zusätzlich geht’s noch um so viel mehr! Um die einzelnen Charaktere, um die sympathischen Mafia-Bosse. Erinnert sich eigentlich noch jemand an Det. Carter? Wer hätte gedacht, dass die Serie so gut ohne eine ihrer Hauptcharaktere funktionieren würde… Person of Interest könnte noch ewig weiter gegen die Maschine kämpfen, wenn’s nach mir geht. So wie es momentan aussieht, wird allerdings die nächste Staffel die letzte sein. []

Brooklyn Nine-Nine

Die Schlagrate und Bescheuertheit der Witze ist ungebrochen gut. Was den Autoren Folge um Folge wieder für Kram einfällt? Super! []

Game of Thrones

Immer noch pompös, immer noch toll inszeniert. Die epischste Geschichte im TV. Es wird allerdings Zeit, dass diese dahintreibende Geschichte von etwas Definitivem abgelöst wird. Ein großer Kampf. Oder ein Mord. Oder sonst etwas GoT-Typisches! []

Shameless (US)

Kurzzeitig drohte Shameless unglaubhaft zu werden. Fionas Drogending und danach Fionas überstürzte Hochzeit war selbst für Shameless etwas zu seltam. Aber Lips abgedrehte Liebesbeziehung, Debbies verzweifelter Wunsch auf etwas Normales, Ians Zusammenbruch — und Franks unnormal-normale Beziehung. Das ist Shameless! Irgendwo zwischen Realitätsspiegel, Realitätsüberzeichnung und Realitätsferne. []

Better Call Saul

Auch als Nicht-Breaking-Bad-Schauer war die Serie toll. Bob Odenkirk ist voller Spaß zuzuschauen. Immer. Aber auch abseits des großartigen Hauptdarstellers ist Better Call Saul ein Hingucker. Mir gefallen besonders die langen, breiten, ruhigen Establishing Shots. Nur wenige Serien im Moment vereinen so kunstvoll Inhalt und Form. []

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Hat sich im Vergleich zum letzten Jahr etwas nach unten beweget. Das liegt daran, dass die anderen Shows alle ein Stückchen besser geworden sind. Denn AoS ist immer noch eine komplexe, unterhaltsame Serie, die voller Twists und nachhaltiger Charakter- und Story-Entwicklung ist. Ich bin immer wieder begeistert, wie die Show, über den Fall der Woche hinaus, die große Geschichte voranbringt – insbesondere in Kombination mit dem Marvel Cinematic Universe. []

Marvel’s Daredevil

Die dunkle Marvel-Serie mit kleinerem Scope. Aber tollen Schauspielern, kantigeren Charakteren und erwachseneren Geschichten. Und fetzigen Kampfszenen, die in Wumpf, Paff und Zwisch 90er-Jahre-Kung-Fu-Filmen in nichts hinterher stehen. []

The Newsroom

Die finale Staffel. Kein leichtes Thema, Enthüllungen von Whistle-Blowern. Aber irgendwie hinterlässt mich die Auflösung, das Ende, unbefriedigend. Die ganze Zeit predigt die Serie die Unabhängigkeit der Presse; welches Privileg es ist, eine unabhängige Institution zu haben, die voller Ehre die Wahrheit hoch hält. Aber dann solch ein Ende? Ich weiß nicht, was die Message sein soll. Bye, Will. []

Fresh Off the Boat

Endlich mal eine Show im Breitenfernsehen, die sich etwas traut. Fresh Off the Boat ist furchtbar lustig. Wie sie mit den verschiedenen Vorurteilen spielt. Aber auch einfach so, wie sie das Leben einer Familie in den 90ern begleitet. Und die drei Hauptdarsteller (Randall Park, Constance Wu, Hudson Yang) könnten von mir aus ein paar Emmys mitnehmen. []

The Mentalist

Seit Red John ist alles anders bei The Mentalist. Aber mir gefiel der Relaunch als FBI-The-Mentalist. Und so auch die letzte Staffel, bei der die Lovestory zwischen Jane und Lisbon mehr im Zentrum stand. Ein schönes Ende der Serie, was qualitativ der Red-John-Zeiten unterlegen, aber trotzdem noch schön anzuschauen war. Bye, Patrick. []

Gotham

Zum ersten Mal hat mich meine Erwartung einer neuen Serie nicht enttäuscht. Gotham ist super. So eine Art Agents of S.H.I.E.L.D. des DC-Universums. Oder so. Jedenfalls viele unterhaltsame, dunkle Fälle der Woche, die einige Referenzen in die DC-Welt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass Ben McKenzie eine so gute Figur als Det. Gordon machen würde. []

Mozart in the Jungle

Eine ziemlich originelle Serie von Amazon Instant Video. Über einen eigenartigen Orchester-Dirigenten und eine junge Oboe-Spielerin. Ganz anders, als die meisten anderen Comedies, aber sehr spaßig. Viel Musik, aber könnte noch mehr, für meinen Geschmack. []

Bosch

Ein solider Viele-Episoden-Krimi mit tollem Hauptdarsteller. Amazons »Top of the Lake«. []

Manhattan

Eine Serie über das Manhatten Project, in dem die Amerikaner die Atombombe erforschten. Und das auch noch spannend (die ganzen sozialen Geflechte des geheimen Wüstencampusses; die Gefahr von russischen Spionen; das Wettstreben der einzelnen Gruppen). Gefällt. Und bildet ein klein bisschen. []

Halt and Catch Fire

Eine Serie über die Geburtsstunde des Personal Computers. Die auch noch furchtbar gut gemacht ist. []

The Knick

Tolles Drama von Steven Soderbergh. Gleichsam tolle Darsteller wie tolle Bilder. Ich freue mich schon auf die nächste Staffel. []

Selfie

Viel zu früh abgesetzte Serie von Emily Kapnek mit Karen Gillan in der Hauptrolle. Voller Sozialkritik und aufwändiger Witze. Meine Theorie für die schlechten Einschaltquoten, die schließlich zur Absetzung geführt hatten: Das breite Publikum hat die Serie nicht verstanden. Jeder dachte, dass »Selfie« ein schnellgeschossenes Selbstporträt bezeichnet (und so wurde die Show auch vorher zum großen Teil vermarktet). Aber »Selfie« bezieht sich hauptsächlich darauf, dass Eliza ein »Selfie« ist. Eine selbstzentrierte Person, die sich selbst konstant viel zu wichtig nimmt. Und damit ist Eliza nur die persongewordene Kritik an der Gesellschaft, die es Dank Social Media nie leichter hatte, selbstzentrierte Bilder und Nachrichten zu veröffentlichen. Eingebettet war das voller schnell-getakteten Witzen, wie man sie von Kapnek kennt. Ich hoffe, die Autorin hat endlich mal nachhaltigen Erfolg mit einer der nächsten Shows.
Wenn ich eine beste Episode der letzten Saison küren sollte, es wäre die zehnte Episode von Selfie, »Imperfect Harmony« (siehe z.B. die Chandelier-Szene). []

The Strain

Ein sehr erfrischendes Zombie-Drama. Eine spannende, Folgen-übergreifende Geschichte, inklusive Verschwörung und Nazis. Actiongeladen und unterhaltsam. []

iZombie

Die gemäßigtere Zombie-Serie diese Saison. Etwas jugendlicher. Aber trotzdem toll auf ihre eigene Art und Weise. Insbesondere für Veronica-Mars-Alumni. []

Community

Zu aller erst: Es ist toll, dass Yahoo Community wiederbelebt hat. Die Show ist immer noch voller cleverem, Popkultur-referenziellem Humor. Aber irgendwie habe ich immer häufiger das Gefühl, die Show lebt in ihrer eigenen, kleinen, nerdigen Welt und schert sich nicht mehr um den Zuschauer. Oder ich verstehe die jeweilige Anspielung nicht ganz. Die Serie bleibt hinter ihrem altem Glanz zurück, finde ich. []

Unbreakable Kimmy Schmidt

Vielleicht die seltsamste Comedy in diesem Jahr. Aber auch die ist, dank verpasster 15 Jahre des Hauptcharakters, voller Wort-Humor und bescheuerten Anspielungen. Einzig Jane Krakowskis 30-Rock-identischer Charakter nervt etwas. []

Fortitude

Eine seltsame, hanebüchene Drama-Mystery-Serie voller toller Bilder und künstlerischer Szenen. In einem Akt bin ich kurz davor, die Serie auszumachen, weil die Handlung des Charakters so weit hergeholt ist und überhaupt keinen Sinn ergibt; im nächsten Akt sieht man eine wunderbare Landschaftsaufnahme des ewigen Eis und alles ist, erstmal, wieder gut. Noch eine Staffel in dem Stil würde ich allerdings nicht überleben. []

How To Get Away With Murder

Noch so eine Serie, die dauernd auf Messers Schneide ist. Eine prinzipiell spannende und interessante Story, die unter bescheuerten Twists und überdramatisiert gezeichneten Charakteren leidet. Ich bin mir nicht sicher, ob ich für eine zweite Staffel einschalten werde. Viola Davis ist tatsächlich das schwächste Glied der Serie; deren dramatisches Spiel ist lachhaft. []

Undateable

Nachdem die Show sich in dieser zweiten Staffel gefunden hat, macht sie furchtbar viel Spaß. Eine Sitcom, die aber gar nicht so wirkt. []

Galavant

Ein ganz schönes Wagnis, so eine bescheuerte Show ins Programm aufzunehmen. Ich meine: Mittelalter-Märchen-Musical! Aber mir gefiel’s, weil Dialoge und Lieder voller pointierten Witzen waren. Der Romantik-Touch mag cheesy sein, aber so viel Selbstreferenz in den Geschichten hat Spaß gemacht. []

A to Z

Ein schönes Konzept für eine Serie und Hauptdarstellern, denen ich gerne zuschaue. Aber es hat dann wohl nicht den gewünschten Erfolg gezeigt. Trotzdem, eine Rom-Com, die ich mir gerne bis zum Z angeschaut hätte. []

True Blood

Die Show, die immer noch eins oben drauf legen musste, immer noch ein WTF mehr im petto hatte, ist endlich vorbei. It was fun while it lasted, aber jetzt ist dann auch gut. Bye, Sookie. []

Matador

Die Serie mit der bescheuertsten Prämisse aller Zeiten: Ein Polizist wird als Profi-Fussballer in einen Verein eingeschleust um für die CIA ein Kartell zu untersuchen. Die Show war durchweg übertrieben aber mutierte zu einem unterhaltsamen Undercover-Mystery-Thriller. []

  1. Es fehlen: Banshee, Black Sails, Californication, Chicago Fire, Doctor Who, Episodes, Fargo, Graceland, Masters of Sex, Suits, The Honourable Woman, The Affair, Vikings, White Collar. []
  2. Alicia denkt, ihre Kanzlei will sie los werden, während die Kanzlei denkt, Alicia wolle ihr eigenes Ding machen. Nur, weil die eine Partei nicht mit der anderen redet. Nach all dem, was insbesondere Carrie und Diane und Alicia zusammen durchgemacht haben? Quatsch! []

Weihnachtspanoramas

Ihr kennt das ja: Man verreist. Und macht Fotos. Ich mach das auch. Verreisen – und Fotos! Auch wenn die Aktualität meines Flickr-Accounts zu wünschen übrig lässt – wegen anderer Verpflichtungen fehlt mir gerade chronisch die Zeit.
Egal wohin es geht, ich versuche meistens Panoramas zu schießen. In letzter Zeit immer häufiger mit dem iPhone1, aber zum Glück auch meistens mit meiner richtigen Kamera2. Die Bilder letzterer sind immer noch um Welten besser als die mit dem kleinen iPhone-Chip.

Zu Weihnachten habe ich mal alle Panoramas, die ich hier noch unfertig3 rumfliegen hatte, zusammengebaut, retuschiert und farbverbessert, ausgedruckt, auf MDF-Platte4 gezogen, verschenkt und schließlich in der Wohnung aufgehängt.

Viel Arbeit. Aber schöne Bilder sind bei rumgekommen.

Wollt ihr mal sehen?

Die volle Auflösung gibt’s bei Durchklick auf Flickr.

Zermatt
Vor ein paar Jahren in Zermatt gemacht. Vollständige Größe: 61486 x 7562. 460 Megapixel. Bei der Größe darf man in Photoshop nicht mehr in JPEG arbeiten…

Chicago
Chicago. 2012.

Eiffel Tower
Paris. Mit diesem Turm, da.

San Francisco Skyline
Die Skyline San Franciscos von einem alten, ausrangierten Kriegsschiff. Rechts sieht man die Golden-Gate-Brücke, links irgendwo die Transamerica-Pyramide.

Budapest
Budapest. Blick von einer alten Kirche, deren Namen ich nicht mehr kenne.

Agra Fort
Der Eingang zum Fort von Agra in Indien.

Campsite 2014
Unser Pfadfinder-Zelt-Sommerlager dieses Jahr in Ratzeburg bei Lübeck. 360°.

Melt 2014
Vor der Bühne beim Melt-Festival dieses Jahr. Die Bagger machen immer eine hübsche Kulisse.

New Delhi Temple
Ein Tempel in Neu Delhi. Wir waren früh dort und fast die einzigen Besucher.

Campsite 2006
Ein Bild vom Sonnenuntergang über unserem Pfadfinderlager im Sommer 2006. Ich hatte nur noch die relativ schlecht zusammengebaute Gesamtversion und musste die Balken des Turms in der Mitte etwas künstlich nachbauen. Außerdem sind die Farben jetzt schöner.

Melt 2010
Nochmal Melt.

Mountains
Bild von einem Sommerlager in den Bergen 2010. Wir besteigen gerade die Mittagsspitze im Montafon, nach einer kräftezehrenden Zwei-Tages-Tour auf den (schneebedeckten) Sulzfluh.

Balaton
Ungarn. Plattensee. Hat die Kamera selbst zusammengesticht. Bei guten Lichtverhältnissen und wenig Bewegung im Bild geht das erstaunlich gut.

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  1. Das Handy ist schließlich immer dabei, schnell gezückt, einfach geschossen — und liefert ganz solide Ergebnisse. []
  2. Das ist momentan eine SONY NEX-C3 []
  3. In Einzelbildern, aber auch fertigzusammengebaut. []
  4. Lies: Holz. []

Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2014

Ihr kennt das Spielchen. Im Mai treffen sich die TV-Sender-Verantwortlichen in den USA und versuchen, Werbezeit für ihre neuen Serien zu verkaufen. Die Upfronts.
Natürlich geht das besser, wenn man weiß, wie die Serien aussehen. Und deswegen gibt’s während der Upfronts immer eine große Anzahl Trailer, die auf die Öffentlichkeit losgelassen werden.

Hier ist meine Sammlung aller fiktionaler Trailer der Serien der kommenden Saison.1 Geordnet nach meinem Gefallen. Über 40 Stück sind in diesem Jahr zusammengekommen. Nach den Trailern kommt am Ende des Beitrags die Liste der Serien, die noch ohne Trailer sind.
Manche Serien starten vor dem Herbst, manche erst zu Beginn des nächsten Jahres in der Midseason. Ich habe das mit einem kleinen Sternchen gekennzeichnet.
ABC hat seine YouTube-Trailer geogeblockt. Ich bin dabei auf Trailer von IGN ausgewichen. Mal sehen, wie lange die halten…

Trendspotting: Dieses Jahr scheinen mir besonders die Comic-Verfilmungen zu gefallen. Es wurden erfrischend wenige, peinliche Sitcoms bestellt. Mystery ist wieder in. Dramatische (Mord-)Fälle, die sich über mehrere Episoden ziehen, ebenso.2 Es sind wieder einige Hollywood-Bekanntheiten in Serien untergekommen.3 Viele Trailer sind wieder bis zum Anschlag auf Interessantheit geschnitten, was das Beurteilen noch schwieriger macht als sowieso. Warten wir’s ab, ob ich mich bei meiner Ordnung genauso grandios täusche wie in den Jahren zuvor.

Mehr Info zu den Shows gibt’s, wenn ihr auf den Shownamen im Titel klickt, oder bei der Wikipedia-Seite 2014–15 United States network television schedule.

Viel Spaß beim Schauen.

Gotham (FOX)

Batman-Universums-Origin-Story rund um Commissioner Gordon. Sieht gut aus. Auch über den Gotham-Kram hinweg.

Constantine (NBC)

Vom Trailer her, relativ gewagte Prime-Time-DC-Comic-Verfilmung. Sieht ziemlich gut aus.
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  1. Ohne Animationsserien. []
  2. Ich habe das Single Case Show genannt. []
  3. J.J. Abrams Bad Robot Productions hat dieses Jahr allerdings keine neue Show am Start… []

Serienbefund 2013/2014

← not so good | good →

ComedyDramaCrime/Law

  1. The Good Wife
  2. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.*
  3. Brooklyn Nine-Nine
  4. Game of Thrones
  5. How I Met Your Mother
  6. Community
  7. Shameless (US)
  8. House of Cards
  9. Orange Is The New Black*
  10. Person Of Interest
  11. Arrow
  12. Orphan Black*
  13. The Mentalist
  14. Mad Men
  15. Sherlock
  16. True Detective*
  17. The Newsroom
  18. Homeland
  19. Arrested Development*
  20. Castle
  21. Growing Up Fisher*
  22. The Bridge (US)*
  23. Top Of The Lake*
  24. 24*
  25. Franklin & Bash
  26. Silicon Valley*
  27. Chicago Fire
  28. Treme
  29. Vikings*
  30. The Americans
  31. Burn Notice
  32. Rookie Blue
  33. Chicago PD*
  34. Black Box*
  35. From Dusk Till Dawn*
  36. Strike Back
  37. Suits
  38. Episodes
  39. Graceland*
  40. Black Sails*
  41. Banshee
  42. Believe*
  43. House of Lies
  44. Enlisted*
  45. The Blacklist*
  46. Helix*
  47. Magic City
  48. The Glades
  49. Sleepy Hollow*
  50. Californication
  51. Doctor Who
  52. American Horror Story
  53. Dexter
  54. Almost Human*
  55. White Collar
  56. The Big Bang Theory
  57. True Blood
  58. Intelligence*
  59. New Girl

»Hey Andi, sag mal, welche Serien hast du denn im letzten Jahr so gesehen? Und wie fandest du sie?«
So!

Meine Damen, meine Herren. Mein Serienbefund der letzten 16 Monate.

Wie schon in den letzten Jahren habe ich probiert, die Serien in drei Kategorien einzuteilen. Comedy, Drama und Crime/Law. Die Einteilung ist stellenweise etwas beliebig. Insbesondere gibt’s keinen Überlapp zwischen Comedy und Crime/Law; Brooklyn Nine-Nine ist deswegen ganz links bei Comedy angeordnet. Stellt euch einfach vor, dass der linke Rand am rechten Rand anschließt.12

Oben stehen die besten Serien, nach unten hin werden sie immer schlechter. Bis am unteren Rand, weiß hinterlegt, die Serien kommen, die ich gar nicht (mehr) so knorke finde.
Auf einige Serien könnt ihr im oberen Bild klicken und kommt, weiter unten, zu meinem Kommentar dazu — oder ihr scrollt einfach runter und lest euch durch. Dieses Jahr habe ich meinen Senf zu ein paar mehr Serien gegeben.
Nichts zu sagen habe ich zu den beiden Amazon-Serien Bosch und The After, weil die Serien, abseits ihrer Piloten, eigentlich noch gar nicht angelaufen sind3, und über die Neil-deGrasse-Tyson-Neuauflage von Cosmos, weil’s keine fiktionale Serie ist.
Wie immer gilt: Bei vielen Serien ist die vertikale Position nicht ganz genau festgelegt. Vermutlich würde ich mich bei (fast) jeder einzelnen umentscheiden, wenn ich nur lange genug drüber nachdächte.
Natürlich habe ich eine Serie vergessen: Masters of Sex. Würde ich knapp unter Shameless einordnen.

Neu dieses Jahr: Das Bild oben ist komplett in CSS umgesetzt. Keine statische Grafik, alles HTML. Yay! So weit es das WordPress-Theme erlaubt ist es sogar ein wenig responsive.

Unten in den Serienbeschreibungen sind ein paar spoilrige Passagen ausgeblendet. Fahrt mit der Maus drüber und sie werden angezeigt.
Wenn ihr, als Mitglieder unserer kleinen Serienjunkie-Selbsthilfegruppe, sowieso schon alle Serien gesehen habt, dann könnt ihr hier für den gesamten Text die Spoiler wieder einblenden lassen:
Alle Spoiler .

Und bevor’s jetzt zu den Einzelbeschreibungen geht: Was denkt ihr? Was habe ich massiv falsch eingeordnet? Wo stimmen wir nicht überein? Was wollt ihr, jetzt, wo ihr wisst, dass es mein Premiumgütesiegel hat, unbedingt sehen? Lasst hören!

Übrigens: Mit den []-Links am Ende jeder Serienbeschreibung kommt ihr wieder hoch zum Bild.

The Good Wife

Keine Überraschung auf Platz eins, besonders nicht für Newshow-Podcast-Seher und -Höher.
Auch in der fünften Staffel macht The Good Wife noch immer alles richtig. Ach was… es macht alles richtiger als zuvor! Die Geschichten sind immer noch tolle Überdramatisierungen und TV-Verschwirbelungen aktueller Probleme (Google, Bitcoin, NSA, Snowden, Silk Road), gepaart mit altbekannter, komplexer aber kurzweiliger Familien- und Firmengeschichte. Julianna Margulies könnte in dem großartigen Mit-Cast untergehen, wäre sie nicht selbst eine noch etwas großartigere Schauspielerin. Und als Sahnehaube oben drauf: Musik und Kamera. Immer großartig4, manchmal ironisch und genial. Bei keiner TV-Serie fällt mir so stark auf, wie Bilder, Einstellungen und Musik das On-Screen-Geschehen verstärken können. Hach.
Und… (Spoiler!) … dann machen die auch noch inhaltlich solche abgedrehten Dinger! Das mit der langwierigen NSA-Story, die in Folge eins startet und erst, so richtig, zwanzig Folgen später zur Debatte kommt, hätte die Staffel schon abgehoben. Aber nahein! Wir lassen einfach mal so einen Hauptdarsteller sterben! Eine tolle Sache. Also, für die Geschichte, jetzt.
Jedenfalls: Dieses Jahr, wie alle vorherigen Serienbefunde zuvor: Anschaubefehl!
Ich rede sonst nicht mehr mit euch. Bitte verlasst mein Blog!!1
[]

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Der erste von zwei Neustarts – und direkt so weit oben?! Ja! Agents of S.H.I.E.L.D. gefällt mir wirklich gut.
Das war nicht immer so. Zu Anfang fand ich die Show zwar solide, aber irgendwie hat sie nicht so recht gezündet. Das Artefakt der Woche war zwar nett, aber mehr auch nicht.
Aber irgendwann gegen Episode zehn wurde die folgenübergreifende Geschichte immer fesselnder – und SHIELD immer besser. Nach Captain America 2 dann, der inhaltlich so einigen Überlapp mit Marvel-Universums-Mitbewohner SHIELD hat, wurde die Serie dann so richtig gut. Verschwörungen, Betrug, actionreiche Handlung. Und das, mit den Schauspielern, die wir in den vorherigen, langsamen Episoden schon ausführlich kennengelernt haben. Dranbleiben hat sich also gelohnt.
Die Show balanciert gekonnt im Marvel-Universum herum und nimmt sich Inspiration aus Comic und Film. Hat aber genug Identität, um selbst eine eigene, starke Geschichte auszubreiten und fortzubringen; clever verwoben mit den Ereignissen aus Captain America 2.
Auch die Schauspieler sind ganz hervorragend. Clark Gregg mimt einen wunderbaren Phil Coulson, zeitweise cool, lässig und kontrollierend wie aus einem James-Bond-esken Agentenfilm, dann aber zutiefst erschüttert und zweifelnd. Toll sind auch Fitz & Simmons, die (viel) besseren Sheldon & Leonard.
Fassen wir zusammen: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. ist eine tolle TV-Addition zum Marvelkrams. Tolle Schauspieler, actionreiche und aufwändige Umsetzung, Story gut, ab Mitte großartig.
→ Mein Pilotreview auf Newshows.
[]

Brooklyn Nine-Nine

Ja, direkt der zweite Neustart 2013. Die Serie über ein New Yorker Polizeirevier und deren seltsame Insassen.
Bei kaum einer Serie habe ich in der letzten Saison so viel gelacht wie bei 99. Die Witze sind großartig! Reichen im Spektrum von plump, über albern in an awkward way, über albern in a good way bis hin zu LOLROFLWTF! Jake Peralta ist ein so bescheuerter Charakter, er grenzt an Genialität. Und gespielt ist er auch großartig. Aber das gute bei 99: Damit hört’s nicht auf. Wenn ich die Charaktere-Liste im Kopf durchgehe, fällt mir bei jeder einzelnen Figur direkt eine spaßige Szene ein. Probiert’s mal selbst: Hitchcock & Scully. Boyle. Sergeant Terry. Rosa. Holt. Santiago.
Brooklyn Nine-Nine hat das Polizei-Comedy-Genre von aus der Polizeiakademie befreit und das allein wäre doch schon was. Aber so lustig? Damit hatte ich vorher nicht gerechnet. Und noch finde ich die Fall-der-Woche-Struktur, für mich sonst eher ein meh-Faktor von Serien, auch unterhaltsam.
Anschauen.
→ Mein Pilotreview auf Newshows.
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Game Of Thrones

GoT ist eine seltsame Serie. Aufwändig produziert, toll bespielt, fantastische Geschichte. Aber bis auf ein paar pompöse Schlüsselszenen passiert die meiste Zeit irgendwie nicht so furchtbar viel5. Und eh man sich versieht, sich langsam wieder an alle Namen, Beziehungen und Bösewichte gewöhnt hat, ist die Staffel auch schon wieder vorbei und die halbe Hauptdarstellerriege entlassen. Seltsame Serie.
Aber wenigsten ist dieses Drecksblag Joffrey weg!
Furchtbar toll anzusehen und auch in der aktuellen Staffel dem Hype gerecht werdend.
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How I Met Your Mother

2014, das Jahr, in dem uns Ted dann tatsächlich noch erzählte, wie er die Mutter traf. Das Internet™ fand das Staffelfinale nicht so knorke. Ich gebe zu: Das hätte besser gekonnt. Aber ich fand’s in Ordnung.
Das Ende der Geschichte, war ein bisschen forciert und vorschnell, aber inhaltlich durchaus schlüssig und ok. HIMYM war eben die Geschichte von fünf Freunden, die Erwachsen werden, die große Liebe – oder ihr persönliches Substitut dessen – suchen. Ted ist einer dieser Freunde. Und Teds Weg zum romantischen Glück war eben kein stetiger, grader Weg, sondern ein verworrener, voll Höhen und Tiefen.
Am Ende stand sein Glück mit der Mutter. Aber das Glück war eben nicht von Dauer, sondern kam nach toller Zeit zu Ende. That’s life! Man weiß nie, was einen erwartet. Und so fand Ted, die ältere Version seiner selbst, reicher um die Erfahrungen aus der Mutter-Zeit eben wieder zurück zu Robin. Das ist nicht das Ende, das ich gewählt hätte, aber für mich ist das ein plausibles Ende.
HIMYM ist die Geschichte vom Finden dessen, was einen persönlich glücklich macht. Individuell. Für das man selbst verantwortlich ist, aber das eben auch passiert. Man kann (und sollte!) initiativ sein — und das ist der Kampf, den Ted dauernd führt! — aber ultimativ gibt es immer noch Faktoren, die unbeeinflussbar jenseits des Einzugsbereich liegen. HIMYMs spielte von Anfang an mit Zufällen und unglücklichen Wendungen (wenn Ted mit der Mitbewohnerin seiner Zukünftigen anbandelt) und den Hauptcharakteren, denen das nicht genug ist, sondern die ihr Glück selbst in die Hand nehmen.
Eine weitere Moral HIMYMs: Jeder Mensch, jedes Paar ist anders. Lilly und Marshall, immerwährend perfekt und schon seit College in Stein gemeißelt, haben trotzdem ihre ganz eigenen Hürden zu bewältigen; der leichtfüßige Barney, eigentlich am anderen Ende der Romantikskala, der davon zwischendurch aber gar nicht so überzeugt ist. Und eben Robin und Ted, die irgendwie herauszufinden versuchen, was sie überhaupt wollen, wo sie überhaupt hingehören.
HIMYM ist »Der Weg ist ist das Ziel« unter den romantischen, coming-of-age-ishen Comedys. Eingebettet in eine großartige und stilprägende Produktion6 mit legendären Schauspielern und Charakteren. Das Ende hat mich da gar nicht so sehr interessiert. Auch wenn der Titel Anderes suggeriert, HIMYM war kein Lost, bei dem in der letzten Folge die große, finale Antwort dem Rest der Serie Sinn geben soll.7 HIMYM war eine tolle Reise.
Neun Jahre konnte ich Lilly und Marshall, Barney und Ted und Robin dabei zusehen, wie sie durch den lollipopbunten Alltag stolperten, während ich über Klausuren brütete, meinen Dipl.-Phys. bekam, meine Doktorarbeit startet — und auch mein Glück8 fand.
Danke dafür. Es war eine tolle Zeit.9
Um von diesen schmalzigen Endzeilen wieder runterzukommen, schaut doch bitte kurz dieses beiden GIFs: 1 & 2. Danke.
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Community

Die vorletzte, vierte Staffel von Community war nicht so das Wahre. Die Show war immer noch ansehbar und unterhaltsam. Aber den Weggang Dan Harmons hat man gemerkt.
Ein Glück kam er zurück für eine fünfte Staffel! Und die war direkt ein riesiges Stück besser und kehrte fast zu alten Höhen zurück. Fast, denn auch wenn die Serie einen guten Job ohne Troy macht – eigentlich gehört der dazu. Für mich mehr noch als Pierce.
Ich hoffe, dass Community auch nach der frischen Absetzung von NBC noch irgendwo eine sechste Staffel spendiert bekommt. Keine andere Serie vermag es so wie Community, andere Filme und Genres zu porträtieren.10 Dabei noch mit reichlich Meta-Elementen, Selbstreferenzen und Massen-inkompatiblem Nerd-Humor.
TV braucht eine Serie wie Community! #moreseasonsandmovies
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Shameless (US)

Shameless ist die abgefuckteste, aber zugleich auch ehrlichste Familienfernsehserie, die ich kenne. Natürlich ist die Show maßlos übertrieben und bis ins Letzte überspitzt. Aber im Kern dreht sie sich letztlich um die alltäglichen Probleme der Familie Gallagher & Co.
Shameless ist ein potenzieller Kandidat, um am 24-Syndrom zu leiden. Damit die Serie interessant bleibt, muss die Geschichte von Staffel zu Staffel immer extremer werden. Aus der Autobombe, wird die Atombombe, aus Schläfer-Wachsoldat wird der Schläfer-Präsidentenberater. Für 24 war das irgendwann zu viel. Aber, zum Glück, bei Shameless funktioniert das noch. Die Story der einzelnen Charaktere wird spaßig weiterentwickelt. Nur Fionas Rückfall fand ich ein wenig too much.
Bitte noch viele weitere Staffeln mit kreativen Wendungen.
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House Of Cards

House of Cards ist ein ganz eigenes Kaliber Fernsehen.11 Die Geschichte ist komplex, voll Politik und subtiler Taktierung. Aber man muss gar nicht alles bis ins aller letzte Detail nachverfolgen um die Optik und das Gefühl der Show wertzuschätzen. Und natürlich Kevin Spacey! Und Robin Wright!
→ Mein Pilotreview bei Newshows.
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Orange Is The New Black

Überrascht hat mich diese Netflix-Serie über den Gefängnisbesuch von Piper Chapman. Hatte ich, unter House Of Cards und Arrested Development, gar nicht so recht auf den Schirm. Umso toller war dann Show. Eine außergewöhnliche Story, erzählt von einer tollen Hauptdarstellerin. Macht Spaß. Und kommt zum Glück bald Staffel zwei.
→ Was ich auf Newshows dazu schrieb.
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Person Of Interest

Keine andere Show bringt so langsam und so subtil die übergreifende Geschichte voran, wie POI. Geht’s gerade noch um einen schwerwiegenden Mordfall, ist man auch schon mitten in einer neuen Verschwörungsaufklärung. Ohne, dass man’s merkt.
POI ist ein echter Slow Riser. Die Show war am Anfang etwas mäßig. Nicht schlecht, aber eben auch nicht so richtig interessant. Aber Stück für Stück, eben auf diese gemeine subtile Art und Weise, wurde es immer besser. Die übergreifende Geschichte immer wichtiger und interessanter. Und, zack, war man mitten drin, mit Herold und Reese und Carter und Fusco und Shaw.
POI ist die zweite Serie des letzten Jahres, die einfach mal so einen Hauptdarsteller umbringt. Wie bei der anderen Serie, auch hier ein genialer Schachzug, der zwar im ersten Moment erstmal blöd ist, die Geschichte aber ungemein nach vorne bringt und interessant hält. Und wie man immer wieder, indirekt, Parallelen zwischen der Maschine und der NSA-Maschinerie sehen kann, ist ebenfalls großartig.
POI ist eine Action/Crime-Serie, die man schnell mit YAP (Yet Another Procedural) verwechseln könnte. Aber das wäre aber falsch. POI ist nämlich ganz eigen und liebevoll geschrieben. Großartig.
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Arrow

Auch in der zweiten Staffel ist Arrow immer noch sehr unterhaltsam. Man hat gute neue Charaktere eingebracht und ist ,als dritte Serie im Bunde, andere losgeworden. Auch von der Story her war die zweite Staffel gut, Slade ein guter Bösewicht. Ein zweites Mal hab ich Arrow die Zerstörung von Starling City noch abgekauft. Für das Ende von Staffel drei sollten sie allerdings noch mal in die Kreativkiste greifen.
→ Mein Pilotreview, damals bei Newshows.
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Orphan Black

Eine echte Überraschung letztes Jahr, diese Serie des (vergleichsweise) kleinen BBC Americas. Tatiana Maslany! Die Hauptdarstellerin spielt die fünfunddrölfzig Hauptrollen dermaßen großartig…! Wow!
Abzüge gibt’s eigentlich nur für die etwas uninspiriert wirkende, aktuell laufende zweite Staffel. Aber solange Maslany dabei ist, würde ich vermutlich auch eine Häkelshow gucken.
Pilotreview.
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The Mentalist

Red John is dead! Oh. Spoiler! Sorry.
Die Show um Patrick Jane macht weiter ohne die traditionelle Red-John-Storyline. Ohne rotfarben-betitelte Folgen. Die sind jetzt vielfarbig und mit neuer FBI-Arbeitsgruppe. Zu meiner Überraschung funktioniert das erstaunlich gut. Jane löst seine Fälle auf altbekannte täuschende Art und Weise und hat dank neuem Setting neue Mitstreiter /-opfer und frische Randbedingungen.
So gut ich’s auch finde: All zu viele Staffel gebe ich der Show nicht mehr. Wenn Jane nicht bald einen neuen, großen Fall zur Seite kriegt, muss es inhaltlich doch schon bald wiederholend werden12.
Überhaupt, das wäre doch eine tolle Idee: The Mentalist orientiert sich an den vielen erfolgreichen Crime-Serien des letzten Jahres, die sich pro Staffel ausschließlich um einen einzigen großen Mordfall kümmern, und lässt in der ersten Hälfte der nächsten Staffel akribisch eine große Verschwörung eines Menschenhandelrings auffliegen.
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Sherlock

Sherlock, immer noch toll, wegen der hervorragend Schauspielern, wegen der Art der Darstellung der Geschichte. Aber in der letzten Staffel, Story-mäßig dann doch etwas dünn, fand ich. Kann dann bitte wieder so genial wie vorher werden.
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True Detective

Was ein Schauspiel! Im positiven Sinne. Es macht furchtbar viel Spaß, Woody Harrelson und Matthew McConaughey zuzusehen. Insbesondere Letzterer hat sich mit der Serie in meinem Ansehen hochgespielt13. Und, wie wir alle wissen, ist es das, was jeder Hollywoodschauspieler im Innersten erstrebt.
Der Fall an sich war tatsächlich eher so lala. Es war halt ein Mord-Entführungs-Fall, der sich über Jahrzehnte und die gesamte Staffel streckte. Wenn auch ein krasser Fall. Aber wie True Detective umgesetzt wurde — die Bilder Louisianas, die Kameraeinstellungen beim Porträtieren der verschiedenen Protagonisten, die Autoszenen!, auch die Verzahnung der verschiedenen Zeitlinien — toll. Ich freue mich auf die zweite Staffel. Und dann, vielleicht, ein klein bisschen schnelleres Erzähltempo. ok?
→ Mein Pilotreview drüben.
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Arrested Development

Hey Andi, warum steht Arrested Development denn so weit unten bei dir?
Weil ich die Staffel konfus fand.
Versteht mich nicht falsch: Die Netflix-Staffel von Arrested Development war großartig. Gespickt von hochwertigem und komplexen Nerd-, Insider-, Wortspiel- und Sowieso-Humor. Eine bescheuerte Aktion jagt die andere. Und auch die Erzählart fand ich prinzipiell ganz gut. Aber irgendwie war es mir dann, in der praktischen Ausführung, doch etwas zu wirsch.
Trotzdem war es entzückend, Michael samt Familie wiederzusehen.
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Growing Up Fisher

Growing Up Who!?
Eine der wenigen guten Serienneustarts der letzten Saison. Hatte ich so nicht auf dem Schirm — und so geht’s vermutlich auch den meisten Lesern. Ist leider auch schon abgesetzt.
Growing Up Fisher ist eigentlich eine Standard-Familien-Serien. Der Spin: Der Familienvater ist blind. Aber auch darüber hinaus ist die Show erfrischend unklischeeig und ehrlich. Gefiel mir und hatte Potenzial. Aber anscheinend keine Zuschauer.
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Castle

Castle und The Mentalist sind für mich eine Kategorie. Shows, die ewig laufen, die ihre Serienmitte gefunden haben und das Erfolgskonstrukt nur vorsichtig anfassen. Castles Ent-Red-John-isierung, das serienmarkerschütternde Ereignis der letzten Staffeln, war das Zusammenkommen des Detektivgespanns.
Während The Mentalist mir im Moment hervorragend gefällt und auch mit der neuen Struktur Spaß macht, geht mir Castle ein wenig zu zäh voran. Das ewige Castle-Beckett-Karussel dreht sich zu langsam weiter für meinen Geschmack.
Auch Castles unterhaltsame Form, Mordfälle als Persiflage anderer Filme, Serien und Comics zu erzählen, beginnen sich zu wiederholen. Das ist nicht gut.
Trotzdem: Immer noch schaue ich die Show gerne. Allein schon um das wöchentliche Outfit Becketts auszulachen. Wirklich, wer ist deren Kostümbeauftragte?!
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The Bridge (US)

FXs Remake des Dänischen Originals14 hat mir gut gefallen. Ein komplexer Fall15, gute Schauspieler, eigenartige Charaktere, viel Gesellschaftskritik. Und spannend.
Diane Kruger’s Darstellung von Det. Sonya Cross war anfänglich gewöhnungsbedürftig, der autistische Touch war mir etwas zu seltsam. Aber irgendwann ging’s. Gewöhnungssache.
Jedenfalls: Ich freue mich auf die zweite Staffel. Soll bald starten. Startet am 9. Juli.
Auf Newshows.
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Top Of The Lake

Eine weitere Single Case Show. Eine weitere Show, die mir vor Ausstrahlung nicht bekannt war.
Ein intensiver und spannender Fall, getragen von neuseeländischer Landschaft und Elisabeth Moss. In etwa, wenn Stieg Larsson The Killing geschrieben hätte.
Solltet ihr euch anschauen. Sechs Folgen. Das war’s. Eine zweite Staffel gibt’s nicht.
Pilotreview.
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24

24 ist zurück. Für eine 24/2-Episoden-lange Staffel. Inhaltlich bin ich noch nicht so sicher, ob die Staffel an die alten Qualitäten der frühen Staffeln anknüpfen wird. Aber seit dem eigentlichen Ende hat sich viel getan, bei der von 24 porträtierten Geschichtsnische (Snowden, Drohnen, Afghanistan, Bin Laden, …). Und man scheint einiges davon aufzugreifen. Gut!
Warum ich 24 hier aber erwähnen möchte: Mir war gar nicht mehr klar, wie stilprägend die Art von 24 war! Die verschiedenen Kameras, durch Fensterscheiben hindurch filmen diesen Doku-Look geben. Die Qualität der Bilder. Die (pseudo-)actionhaften Kamerafahrten. Ich finde das toll bei der aktuellen Staffel. Ein bisschen so, wie nach einem langem Urlaub zurück nach Hause kommen.
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Silicon Valley

Eine Serie über ein Startup im Silicon Valley. Mit lauter Internet- und Entwickler-Humor und verrückten Charakteren. Gefällt mir. Ist völlig anders als die üblichen, dramatischen Serien, aber für uns Internetmenschen™ nicht minder unterhaltsam. Highlight: Christopher Evan Welch als Peter Gregory. Und ein hübsches Intro. Vielleicht derzeitig das zweithübscheste nach Game Of Thrones.
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Treme

Treme ging leider dieses Jahr zu Ende. Stilecht, passend zur Serie, ohne großes Brimborium. Ich schrieb das ja hier schon: Treme war toll. Die Kultur, das New-Orleans-Feeling, die verschiedenen Charaktere.16
Ich freue mich auf das nächste Projekt von David Simon, Manhunt, über das Lincoln-Attentat.
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Vikings

Wer hätte gedacht, dass Geschichte so unterhalten könnte? Nungut, Vikings ist stark übertrieben, vermutlich so stark dramatisch überzeichnet, dass selbst Neal Caffrey das darunter liegende Gemälde nicht mehr erkennen könnte.
Trotzdem / gerade deswegen funktioniert Vikings. Ungeschönte, dreckige Bilder aus dem frühmittelalterlichen Skandinavien. Protagonist Ragnar, der aber alles andere als gerechter Herrscher ist. Auch das, plausibler Teil der schmutzigen Wikingerwahrheit. Ein Glücksgriff für den History Channel.
→ Mein Pilotrückblick auf Newshows.
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Suits

Suits, Suits, Suits. Die Serie hat so viel Potenzial! Grandiose Schauspieler. Ein tolles Setting.
Und dann drehte sie sich eine komplette Staffel nur um sich selbst. Serienmasturbation, sozusagen. Das ging mir gehörig auf den Senkel. Hier ein Hintergehen, dort eine Intrige. Puh.
Zum Glück wurde das in der aktuellen Staffel besser. Wenn das so bleibt, dann Stufe ich die Serie in meiner Liste nächstes Jahr auch wieder hoch. Dieses Jahr sind Aus-Prinzip-Strafpunkte. So.
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Graceland

Eine Serie über ein Haus voller Undercover-Agenten, bei dem die Bewohner auch nicht so ganz koscher sind. War gute Unterhaltung im letzten Sommer. Das Ist-er/Ist-er’s-nicht–Hin-und-her war, zu meinem Erstaunen, nicht langweilig. Mal sehen, ob das auch so bei der zweiten Staffel bleibt.17
Review auf Newshows.
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Black Sails

Die Prämisse fand ich toll. Eine Piratenserie! Arr! Das hatten wir noch nicht.
Letztendlich drehte sich die Show leider viel zu austauschbar um die verschiedenen Ebenen von Hintergehung, Hintermrückenhandel und Hinrichtung. Das Setting auf der Schatzinsel war ok, aber ich hatte mir mehr erhofft. Mehr Schiffskampf, mehr Überfälle.
Newshows-Pilotreview, bei dem ich das noch was anders sah.
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The Glades

The Glades ist leider abgesetzt. Schade.
Vermutlich war die Serie schlussendlich einfach zu profillos. Nicht schlecht, ich fand sie sogar sehr unterhaltsam (wegen Matt Passmore), aber eben auch nicht besonders genug.
Nur: Bitte A&E… Absetzen? Nach so einem Staffelfinale? Das ist doch geradezu grausam!
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American Horror Story

AHS ist so eine Sache. Jede Staffel ist furchtbar toll produziert und sieht optisch blendend aus. Soviel Detailtreue legen Ryan Murphy und Brad Falchuck da hin… Wow!
Aber leider sind die Geschichten furchtbar doof! Langweilig. Vorhersehbar. Over the top. Und an den Haaren herbei gezogen. Irgendwann funktioniert das Suspension of Disbelief eben nicht mehr… Und bei AHS schon relativ bald…
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Almost Human

Meine große Enttäuschung unter den letztjährlichen Neustarts. Ich hatte große Hoffnungen auf Almost Human gesetzt. Interessante Schauspieler (Karl Urban, Michael Ealy, Minka Kelly), bekannte Produzenten (J. H. Wyman, J.J. Abrams, Bryan Burk) und eine futuristische Story mit Androiden.
Geliefert haben sie ein langweiliges, weil unspannendes Cop-Drama(chen), das die Zukunftsumgebung zu wenig ausnutzte und auch mit keiner folgenübergreifenden Geschichte die mittelmäßigen Fälle der Woche überdecken konnte. Und dann hat FOX die Folgen auch noch in falscher Reihenfolge ausgestrahlt…
Ich bin enttäuscht. Ist auch abgesetzt…
Newshows-Review, bei dem ich noch guter Dinge war…
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Intelligence

Von Intelligence bin ich ebenfalls enttäuscht. Ich hatte mir das etwas ernstere Remake von Chuck vorgestellt, mit Sawyer in der Hauptrolle.
Von wegen.
Die Show war voller flacher Dialoge, inkonsistenter Story und viel Facepalm. Schade.
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New Girl

Blablablabla. So habe ich während der aktuellen Staffel gefühlt. Jess nervt einfach nur noch. Ich habe irgendwann aufgehört zu schauen. Ich denke, die Show ist zu Ende erzählt. Ich hoffe es…
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  1. So, als würde man das Bild aufrollen und die beiden Ränder mit Digitalkleb 200 zusammenkleben. []
  2. Für nächstes Jahr habe ich da eine Idee, die’s aber ganz schön kompliziert machen könnte. Wir werden sehen. []
  3. Ich fand sie aber gut. []
  4. Wiederhole ich mich? []
  5. Natürlich bei Weitem noch nicht auf Mad-Men-Niveau. []
  6. Die Rückblenden, schnellen Schnitte, Ausschweifungen. Das ist HIMYM! []
  7. Und auch bei Lost war das weniger wichtig, als wir der Serie im Nachhinein zugestehen. []
  8. <3. []
  9. Schluchtz. []
  10. Interessanterweise: Die zweitbeste Genre-Hommage-Serie ist Castle. Oder vergesse ich gerade eine? []
  11. Also, genau genommen, ist es gar kein Kaliber Fernsehen. Eher Internetsehen?! []
  12. So viele unterschiedliche Geschichten kann es doch einfach nicht geben, oder? []
  13. Jetzt fehlt nur noch, dass die Katherine-Heigl-Serie nächstes Jahr gut wird! []
  14. Das habe ich übrigens nie gesehen… Jaja, ich weiß. So many shows, so little time. []
  15. Haben wir denn jetzt eigentlich einen Namen für diese Art Serie? Single Case Show? []
  16. Ist euch eigentlich aufgefallen, in wie vielen Serien Michial ›Sonny‹ Huisman in letzter Zeit zu sehen ist? Nashville, Game Of Thrones, Orphan Black… Steve ›DJ Davis‹ Zahns Karriere ist nach dem Absetzen von Mind Games hingegen nicht so erfolgreich. []
  17. Startet am 11. Juni. []

Quantified Self: Ein Update

Quantified Me!Im August und im Oktober stellte ich euch mein neues digitales Hobby vor: Self Tracking, Quantified Self, Blablabuzzwordselfblabla. Für zwei Blogposts sammelte ich Informationen aus meinem Alltag, summierte sie oder stellte sie in Graphen dar.

Seitdem war es still hier im Blog zum Thema BuzzQuantified Self.

Aber nur hier! Denn meine QS-Interessen1 sind keines Falls abgekühlt. Nur, wie so häufig, fehlte mir vor lauter Enthusiasmus die Zeitpriorisierungsfähigkeit, einen Blogbeitrag daraus zu machen. Aber nun!

Was also in letzter Zeit so geschah:

Vortrag beim Quantified-Self-Meetup in Köln


PDF
In Köln gibt’s ein Treffen von QS-Interessierten. Ich wurde gefragt, ob ich vortragen mag, was so meine Erfahrungen zum Thema sind. Habe ich gemacht, am 30. Januar.2

Fitbit-Schritte im Verlauf einer WocheIch erzählte ein bisschen von meiner QS-Motivation, von den beiden Blogposts und von dem, was ich seitdem gemacht habe (s.u.). Am Ende gab’s dann auch noch ein paar beschriftete Graphen: Fitbit-Schritte (in verschiedenen Darstellungsarten), Chrome-Prozesse, Tastaturanschläge, Stromverbrauch.

Ein großer Spaß! Anwesend waren auch Reporter der dpa und des ZDFs3, denen ich beide Antwort stand. Vermutlich habe ich großen Quatsch erzählt — ich werde euch jedenfalls nicht darüber informieren, wenn Artikel und TV-Beitrag veröffentlicht sind…

Stromverbrauch im Verlauf des Monats. Wer erkennt Wochenenden?(Es gab einige andere interessante (Werbe-)Vorträge. Und Trinken. Für umsonst — alles! Ihr solltet auch mal hin! →meetup.com/QS-Koeln/)

quantified.andreasherten.de

quantified.andreasherten.de Screenshot. Quelle: Internet.Wie im letzten Blogpost schon angeklungen, arbeite ich daran, verschiedene Quants4 automatisch, on the fly, zu speichern. Chrome-Prozesse werden im Fünf-Minuten-Takt in eine Datenbank geschrieben, Tastenanschläge und Mausklicks werden zweistündlich aus der Programm-Datenbank in meine eigene Datenbank exportiert, Fitbit-Daten werden aus der Fitbit-API in meine eigene Datenbank befreit. Das waren meine Schritte, dann sollten es doch auch meine Daten sein, was? Aber ich möchte auch alle Daten an einer Stelle in simpler Form gebündelt haben. Und manche Daten (Chrome-Prozesse) müssen sowieso live aufgezeichnet werden.
Ihr seht: Eine eigene Datenbank bietet sich förmlich an.

Und wenn sowas existiert, warum dann nicht auf einer Webseite darstellen?
Genau.
Und deswegen gibt’s quantified.andreasherten.de.
Die Webseite zeigt in seiner momentanen Fassung Schritte, Stockwerke, Tastaturanschläge, Mausklicks und gehörte Songs an.5 Außerdem gibt’s einen hübschen Graphen der Schritte und Stockwerke der letzten zehn Tage.

Nachts werden ein paar der Infos von einem Twitter-Bot gepostet — @QuandiH, weil ich ja großer Freund minderqualitativer Wortspiele bin. Bisher ist der Inhalt eher mau, aber das kommt schon (es fand nur im Vortrag Erwähnung, deswegen auch hier).

Code, Code, Code

Während ich so an Wochenenden einen Quant nach dem anderen (weiter)programmiere, lerne ich so einige Programmiersprachen. Insbesondere Python. In das ich mich ein bisschen verliebt habe. So intuitiv, reduziert, elegant — und es gibt schon so furchtbar viel dafür in Paketen. <3.

Allen Code, den ich so für meine QS-Erstellung produziert habe, gibt’s natürlich im entsprechenden Github-Repository: → github.com/AndiH/QuantifiedSelf. Dinge programmieren macht nämlich doppelt so viel Spaß, wenn man sein Resultat danach mit anderen teilt.
Jedes Quant (im entsprechenden Ordner) im Repository ist so angelegt, dass auch ihr mit eurer persönlichen Datennahme beginnen könnt. Jede README erklärt, was ihr benötigt und wie ihr vorzugehen habt. Ihr könntet zum Beispiel doch auch mal den Vorlauf eurer offenen Chrome-Tabs aufzeichnen — na?
Außerdem gibt’s Todo-Listen, falls ihr mir bei meinen zu vielen Ideen helfen wollt.

Zukunft

Ich habe noch einige Quants in petto. Manches läuft schon im Hintergrund und wartet nur auf die Auswertung, manches hat kleine Proof-of-Concept-Test-Dateien, manches habe ich nur als Idee skizziert. Aber davon habe ich genug.
Mal sehen, wo es als nächstes mit weitergeht. Wünsche?

  1. »QS«, wie wir Insider sagen — ich bin ja jetzt einer. []
  2. Dann, als in Köln eine Bombe entschärft wurde. Das weiß ich deswegen, weil mich die Google-Maps-Navigation mitten in den Bombenentschärfungsstau geleitet hat, mein Zeitpolster zum Staustehen und -umfahren drauf ging und ich keine Zeit mehr zum Abendessen hatte. Sadface. []
  3. Die sich, wiederholt, für meine Motivation hinter allem interessierten. Und Datenschutz! []
  4. So habe ich die analysierten Dinge genannt. Clever, was? []
  5. Schritte und Stockwerke sind sogar farbkodiert nach meiner erreichten Leistung! []